Datum30.07.2026 12:03
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Inflation in Sachsen-Anhalt ist im Juli auf 2,7 Prozent gestiegen. Haupttreiber waren höhere Kraftstoffpreise, aber auch Bereiche wie Bildung und Gesundheit verteuerten sich. Während Lebensmittel nur leicht teurer wurden, sanken die Preise für Bekleidung und Möbel. Verschreibungspflichtige Medikamente und Auslandsreisen verteuerten sich zudem deutlich gegenüber dem Vormonat.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Inflation“. Lesen Sie jetzt „Verbraucherpreise in Sachsen-Anhalt ziehen wieder an“. Für Verbraucherinnen und Verbraucher in Sachsen-Anhalt ist das Leben im Juli wieder spürbar teurer geworden. Die Inflationsrate stieg auf 2,7 Prozent, nachdem sie in den vergangenen Monaten niedriger gelegen hatte. Vor allem deutlich höhere Kraftstoffpreise trieben die Teuerung an, wie das Statistische Landesamt auf Grundlage vorläufiger Daten mitteilte. An den Tankstellen mussten Autofahrerinnen und Autofahrer im Vergleich zum Vorjahresmonat für Superbenzin 18,0 Prozent und für Diesel 20,1 Prozent mehr bezahlen. Auch die Preise in den Bereichen Bildung (plus 6,5 Prozent), Gesundheit (plus 5,0 Prozent) sowie für alkoholische Getränke und Tabakwaren (plus 4,6 Prozent) legten deutlich zu. Lebensmittel verteuerten sich dagegen nur leicht um 0,8 Prozent. Zum Vergleich mit dem Juni stiegen die Verbraucherpreise um 0,5 Prozent. Besonders stark verteuerten sich verschreibungspflichtige Medikamente (plus 34,8 Prozent). Auch Pauschalreisen ins Ausland (plus 12,6 Prozent) und internationale Flüge (plus 7,1 Prozent) kosteten zum Beginn der Sommerferien mehr als im Vormonat. Günstiger wurden hingegen Bekleidung (minus 4,7 Prozent) sowie Möbel und Haushaltszubehör (minus 0,1 Prozent). © dpa-infocom, dpa:260730-930-460248/1