Datum30.07.2026 12:04
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Wirtschaftsleistung im Euroraum stieg im zweiten Quartal um 0,4 Prozent, übertraf damit die Erwartungen und erholte sich nach einem Nullwachstum im Vorquartal. Irland verzeichnete mit 3,9 Prozent den höchsten Zuwachs, während Litauen ebenfalls stark wuchs. Deutschland legte um 0,2 Prozent zu. Trotz globaler Handelskettenstörungen durch den Iran-Konflikt zeigt sich die Eurozone widerstandsfähig.
InhaltTrotz der Auswirkungen des Irankriegs auf globale Handelsketten wuchs die Wirtschaft im Euroraum im zweiten Quartal. Den größten Zuwachs verzeichnete Irland. Trotz der Auswirkungen des Kriegs im Iran ist die Wirtschaft der Eurozone im zweiten Quartal wieder gewachsen. Wie die Statistikbehörde Eurostat auf Basis vorläufiger Daten mitteilte, stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) für die 21 Länder des Euroraums von April bis Juni um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten zuvor nur mit plus 0,2 Prozent gerechnet. Irland verzeichnete laut Eurostat mit 3,9 Prozent den größten Zuwachs im BIP. Mit 1,7 Prozent stieg die Wirtschaftsleistung auch in Litauen vergleichsweise stark. Belgien und Österreich verzeichneten mit jeweils null Prozent die geringste Veränderung. Die Wirtschaft in Deutschland legte um 0,2 Prozent zu. Im ersten Quartal war das BIP der 21 Länder mit der Gemeinschaftswährung nicht gestiegen. Die Veränderungsrate im Vergleich zum Vorquartal lag bei null Prozent. Zu den einbezogenen Ländern zählen Belgien, Bulgarien, Deutschland, Estland, Irland, Griechenland, Spanien, Frankreich, Kroatien, Italien, Zypern, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Österreich, Portugal, Slowenien, die Slowakei und Finnland. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.