Datum30.07.2026 08:02
Quellewww.spiegel.de
TLDRDeutschland erlebt den Höhepunkt einer Hitzewelle mit bis zu 39 Grad Celsius. Der Juli ist der fünfte sonnige Monat in Folge, mit geringen Niederschlägen und hoher Waldbrandgefahr. Ältere und pflegebedürftige Menschen sind besonders gefährdet. Ab dem Nachmittag drohen schwere Gewitter mit Starkregen und orkanartigen Böen, vor allem von Hessen bis nach Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Meteorologen raten zur Vorsicht und zur Vermeidung von Sonneneinstrahlung.
InhaltZu trocken, zu heiß, zu sonnig: Vielerorts werden erneut Höchsttemperaturen von bis zu 39 Grad erwartet. Ab dem Nachmittag drohen teils Starkregen und orkanartige Böen. Heute wird voraussichtlich der heißeste Tag dieser Hitzewelle. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet im Tagesverlauf mit Höchsttemperaturen von bis zu 39 Grad. Für weite Teile Deutschlands gelten amtliche Hitzewarnungen, zudem ist das Waldbrandrisiko vielerorts hoch. Besonders ältere und pflegebedürftige Menschen dürfte die Hitze stark belasten, teilte der DWD mit. Die Meteorologen raten, direkte Sonne möglichst zu meiden, ausreichend zu trinken und Innenräume kühl zu halten. Zugleich könnten in Teilen Deutschlands schwere Gewitter gefährlich werden. Der DWD erwartet sie ab dem Nachmittag vor allem in einem Streifen von Hessen über Thüringen bis nach Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Verbreitet könne es dabei stürmische Böen oder Sturmböen geben, im Norden seien vereinzelt sogar orkanartige Böen möglich. Der Wetterdienst warnt, dass Bäume entwurzelt werden und größere Gegenstände umherfliegen könnten. Der Juli ist nach vorläufigen Angaben des DWD der fünfte Monat in Folge, der deutlich sonniger ausfällt als im vieljährigen Mittel. "Der Monat war vergleichsweise niederschlagsarm, die Sonnenscheindauer ist überdurchschnittlich hoch", schreibt der Wetterdienst.