Brände: Großbrand in Recyclingbetrieb gelöscht – Ursache noch unklar

Datum30.07.2026 08:00

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Großbrand in einem Recyclingbetrieb in Neunkirchen-Wellesweiler, der auch Druckbehälter umfasste, ist gelöscht. Drei Personen wurden leicht verletzt. Die Löscharbeiten waren wegen berstender Behälter schwierig. Das Feuer breitete sich auf umgebende Flächen aus, zehn Häuser mussten geräumt werden. Eine Brandwache ist im Einsatz, die Ursache und Schadenshöhe sind noch unklar.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Brände“. Lesen Sie jetzt „Großbrand in Recyclingbetrieb gelöscht – Ursache noch unklar“. Entwarnung in Neunkirchen-Wellesweiler: Der Großbrand in einem Recyclingbetrieb für Spraydosen und ähnliche Druckbehälter ist mittlerweile gelöscht. Drei Menschen waren bei dem Feuer in der Industriehalle leicht verletzt worden. Nach Angaben eines Sprechers der Feuerwehr Neunkirchen handelt es sich dabei um einen Mitarbeiter des Betriebes und zwei Feuerwehrmänner. Die Nachlöscharbeiten waren in der Nacht beendet worden, wie der Sprecher berichtete. Es sei noch eine Brandwache mit einem Löschfahrzeug im Einsatz, um zu verhindern, dass das Feuer neu aufflamme. Im Laufe des Tages sollen ihm zufolge Brandermittler die Arbeit aufnehmen. Die Ursache des Feuers und die Höhe des Schadens sind weiterhin unklar. Das Feuer war am Mittwochmittag ausgebrochen. Wegen geborstener Sprüh- und Druckgasflaschen gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig. Der Brandort konnte aufgrund von Verpuffungen nicht betreten werden.  Wegen der heißen Temperaturen und der trockenen Bodenbedingungen hatte das Feuer schnell auf das umliegende Wald- und Wiesengelände übergegriffen und sich in Richtung angrenzender Gebäude ausgebreitet. Zehn Häuser mussten laut Polizei geräumt werden. Ein Übergreifen der Flammen auf Wohngebäude oder weitere Firmen konnte verhindert werden Die Rauchsäule war weithin sichtbar. Anwohner hatten über die Warnapp Nina eine Gefahrenmeldung aufgrund der Rauchentwicklung bekommen. Rund 150 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, THW und Energieversorger waren im Einsatz. © dpa-infocom, dpa:260730-930-458692/1