Ermittlungen: Im Wald gefundene Tote an Drogen gestorben

Datum27.11.2025 14:41

Quellewww.zeit.de

TLDREine 34-jährige Frau wurde tot im Forstenrieder Park bei München gefunden und ist an einer Überdosis Kokain gestorben. Ihre Leiche wurde von einem 50-jährigen Bekannten dort abgelegt, der aus Angst vor persönlichen Konsequenzen handelte. Die Polizei hatte zunächst wegen der Auffindesituation auf eine Gewalttat geschlossen, sah jedoch bald davon ab. Ein Zeuge hatte die Leiche entdeckt, und die Identität der Frau wurde nach einer Öffentlichkeitsfahndung ermittelt.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Ermittlungen“. Lesen Sie jetzt „Im Wald gefundene Tote an Drogen gestorben“. Eine im Wald bei München tot aufgefundene Frau ist an einer Überdosis Kokain gestorben und daraufhin von einem Bekannten bei Neuried abgelegt worden. Davon sei nach derzeitigem Ermittlungsstand auszugehen, teilte das Polizeipräsidium München mit. Demnach starb die 34-jährige Münchnerin – vorbehaltlich noch ausstehender abschließender Untersuchungen – im Beisein eines Bekannten an einer Drogenvergiftung. "Aus Angst vor möglichen persönlichen Konsequenzen entschied sich der 50-Jährige daraufhin, die Verstorbene im Forstenrieder Park abzulegen", schilderten die Ermittler. Ein Zeuge hatte die Leiche vor einer Woche bei Neuried nahe München entdeckt. Um die Identität der Frau herauszufinden, hatte die Polizei unter anderem eine Öffentlichkeitsfahndung mit Bildern veranlasst. Zunächst hatte es geheißen, dass aufgrund der Auffindesituation eine Gewalttat naheliege. Bis zu 200 Einsatzkräfte durchkämmten deshalb das Waldgebiet und suchten nach weiteren Spuren. Doch schon bald darauf gaben sich die Ermittler wesentlich zurückhaltender. © dpa-infocom, dpa:251127-930-349293/1