Datum29.07.2026 18:15
Quellewww.zeit.de
TLDREin Ausflugskutter mit 53 Personen an Bord musste nahe Büsum abgeschleppt werden, da ein gerissenes, etwa zehn Meter langes Fischernetz die Gefahr barg, sich im Propeller zu verfangen. Dies hätte das Schiff antriebslos gemacht und in Richtung einer Untiefe treiben lassen. Die Seenotretter der DGzRS konnten den Kutter sicher in den Hafen schleppen, sodass keine Gefahr für die Passagiere bestand.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Gefahr durch eigenes Netz“. Lesen Sie jetzt „Ausflugskutter hat Problem mit Netz und wird abgeschleppt“. Wegen eines gerissenen Netzes sind Seenotretter einem mit rund 50 Menschen besetzten Ausflugskutter zu Hilfe gekommen. Mittwochmittag habe sich der ehemalige Krabbenkutter "Hauke" bei den Seenotrettern gemeldet, teilte die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger mit. Während einer Fangreise sei es nicht gelungen, das volle, schwere Netz an Bord zu bringen. Es habe sich herausgestellt, dass es gerissen war. Der Kutter trieb demnach antriebslos gut eine Seemeile vor dem Büsumer Hafen. "Angesichts von etwa zehn Metern Länge bestand die Gefahr, dass das Netz in den Propeller des Kutters gerät, das Schiff damit manövrierunfähig wird und auf eine Untiefe treibt", so Jörg Lüdtke, Vormann des Seenotrettungskreuzers "Theodor Storm". Die Seenotretter nahmen demnach die "Hauke" an den Haken und schleppten sie bei bestem Sommerwetter nach Büsum. Gefahr habe für die 53 Menschen an Bord nicht bestanden. © dpa-infocom, dpa:260729-930-456985/1