Auktion: Haus der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft wird versteigert

Datum29.07.2026 12:32

Quellewww.zeit.de

TLDRDas frühere Haus der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft (DSF) in Zwickau, ein sanierungsbedürftiges, denkmalgeschütztes Gebäude aus dem Jahr 1870, wird am 26./28. August versteigert. Das Mindestgebot beträgt 29.000 Euro. Die Sächsische Grundstücksauktionen AG sucht einen Investor für das Objekt, das früher als Gutshof "Zum goldenen Becher" bekannt war. Insgesamt werden 117 Immobilien, darunter weitere historische Gebäude, versteigert.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Auktion“. Lesen Sie jetzt „Haus der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft wird versteigert“. Das frühere Haus der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft (DSF) in Zwickau kommt unter den Hammer. Für das denkmalgeschützte Gebäude werde ein Investor gesucht, teilte die Sächsische Grundstücksauktionen AG mit. Bis 1990 wurde es für Veranstaltungen, Büros und als Gaststätte genutzt. Allerdings ist die Geschichte des Hauses viel älter und reicht bis 1870 zurück.  Bevor die DSF einzog, war es als Gutshof "Zum goldenen Becher" bekannt. Inzwischen steht es leer und ist sanierungsbedürftig. Das Mindestangebot beträgt 29.000 Euro. Die Massenorganisation DSF hatte am Ende der 1980-er Jahre rund 6,4 Millionen Mitglieder.  Das ehemalige DSF-Haus ist nicht die einzige geschichtsträchtige Immobilie, die auf der Auktion des Unternehmens am 26. August in Dresden und am 28. August in Leipzig im Angebot ist: In Seifhennersdorf in der Oberlausitz ist ein Umgebindehaus aus dem frühen 19. Jahrhundert zu haben - für mindestens 250.000 Euro. In Morgenröthe-Rautenkranz (Vogtland), dem Geburtsort des ersten deutschen Raumfahrers Sigmund Jähn, steht die frühere Forstschule zum Verkauf, in Wolkensteiner Ortsteil Warmbad (Erzgebirge) die ehemalige Jugendherberge.  Insgesamt umfasst die Offerte 117 Immobilien mit einem Auktionslimit von rund 4,9 Millionen Euro. Die meisten befinden sich in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, einige wenige auch in Bayern, Brandenburg und Niedersachsen. © dpa-infocom, dpa:260729-930-454777/1