Datum29.07.2026 07:06
Quellewww.zeit.de
TLDREin Rentner aus dem Kreis Offenbach wurde von Betrügern, die sich als Polizisten ausgaben, um über 100.000 Euro geprellt. Die Täter forderten das Opfer telefonisch auf, sein Bankschließfach zu leeren und die Wertgegenstände einem angeblichen Polizisten zur sicheren Verwahrung zu übergeben. Dieser Komplize nahm Schmuck und Gold entgegen und verschwand. Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Masche und betont, dass echte Beamte niemals solche Aufforderungen tätigen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kriminalität“. Lesen Sie jetzt „Rentner verliert über 100.000 Euro an angebliche Polizisten“. Betrüger haben sich als Polizisten ausgegeben und mit dieser Masche einen Rentner aus dem Kreis Offenbach um mindestens 100.000 Euro gebracht. Nach Angaben der Polizei übergab das Opfer den Tätern Schmuck und Gold. Die Beamten schätzten die Schadenshöhe auf eine niedrige sechsstellige Summe. Den Angaben zufolge hatte sich ein Mann bei einem Telefonanruf als Polizist ausgegeben und den Rentner aufgefordert, sein Bankschließfach wegen einer angeblich bevorstehenden Straftat vorsorglich zu leeren und den Inhalt nach Hause zu holen. Ein Komplize habe später den Senior in seiner Wohnung besucht und Gold und Schmuck in Empfang genommen - angeblich, um die Wertegenstände auf einer Polizeiwache sicher zu verwahren. Anschließend machte er sich in unbekannter Richtung davon. Die Polizei sucht nun Zeugen und warnte erneut vor dieser Betrugsmasche. "Echte Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte fordern Bürgerinnen und Bürger niemals dazu auf, Geld, Schmuck, Gold oder andere Wertgegenstände aus Bankschließfächern zu holen oder zur angeblich sicheren Verwahrung an Unbekannte zu übergeben, schon gar nicht am Telefon", betonte das Polizeipräsidium Südosthessen. Wer einen solchen Anruf erhalte, solle am besten sofort auflegen oder im Zweifelsfall die Polizei über eine bekannte Rufnummer verständigen. © dpa-infocom, dpa:260729-930-453074/1