Datum29.07.2026 03:30
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Deutsche Bank erwartet für das zweite Quartal 2026 einen deutlich zweistelligen Millarden-Vorsteuergewinn, trotz eines leichten Rückgangs gegenüber dem Vorjahr. Der Nettogewinn dürfte bei rund 1,4 Milliarden Euro liegen. Konzernchef Christian Sewing strebt eine Steigerung der Effizienz und Eigenkapitalrendite an, unterstützt durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, um die Bank zu einem "europäischen Champion" zu entwickeln.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Zwischenbilanz“. Lesen Sie jetzt „Deutsche Bank wohl mit Milliardengewinn im zweiten Quartal“. Nach einem Gewinnsprung in den ersten drei Monaten dürfte die Deutsche Bank auch das zweite Quartal 2026 mit Milliardengewinn abgeschlossen haben. Analysten erwarten im Schnitt, dass von einem Vorsteuergewinn von rund 2,3 Milliarden Euro unter dem Strich knapp 1,4 Milliarden Euro auf die Aktionäre des Frankfurter Dax-Konzerns entfallen. Das wäre etwas weniger als ein Jahr zuvor, damals erzielte die Deutsche Bank den höchsten Quartalsgewinn seit 2007: fast 1,5 Milliarden Euro unter dem Strich. Die Zwischenbilanz für den Zeitraum April bis Juni 2026 veröffentlicht Deutschlands größtes Geldhaus an diesem Mittwoch (7.00 Uhr). Konzernchef Christian Sewing will das Geldhaus noch effizienter machen und die Rendite nach oben treiben - auch mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI). Eine Eigenkapitalrendite von 13 Prozent sei "die Untergrenze", sagte der Manager bei der Hauptversammlung Ende Mai. Die Eigenkapitalrendite gibt an, wie effizient Banken das Kapital zur Erzielung von Gewinnen einsetzen. Sewing will das Geldhaus zum "europäischen Champion im Bankgeschäft" formen. Im Gesamtjahr 2025 hatte die Deutsche Bank mit gut 9,7 Milliarden Euro das höchste Vorsteuerergebnis ihrer Geschichte erzielt. Unter dem Strich standen 6,1 Milliarden Euro Überschuss. Höher war der auf die Anteilseigner entfallende Gewinn nur im Rekordjahr 2007 mit damals rund 6,5 Milliarden Euro. © dpa-infocom, dpa:260729-930-452432/1