Datum28.07.2026 20:40
Quellewww.zeit.de
TLDRDie vom Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen meldet einen Angriff auf einen saudi-arabischen Öltanker im Roten Meer. Dies geschehe aufgrund einer angeblichen Verletzung einer von den Huthis verhängten Seeblockade. Kürzliche gegenseitige Angriffe beenden eine seit 2022 bestehende Waffenruhe zwischen den Huthis und der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition.
InhaltDie vom Iran unterstützte Huthi-Miliz soll einen saudi-arabischen Öltanker im Roten Meer angegriffen haben. Der Tanker "NCC Ghazal" habe gegen die Seeblockade verstoßen. Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen hat nach eigenen Angaben einen saudi-arabischen Öltanker im Roten Meer angegriffen. Der Tanker NCC Ghazal habe gegen eine Seeblockade der Huthis für saudi-arabische Schiffe verstoßen, teilte die Miliz über ihren Fernsehsender Al-Masira mit. Das Schiff habe "Warnungen ignoriert und war gezwungen umzukehren, nachdem mehrere Raketen abgefeuert wurden". Die vom Regime in Teheran unterstützte Miliz hatte in der vergangenen Woche eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien im Roten Meer angekündigt und seither nach eigenen Angaben saudi-arabische Öltanker und Ölanlagen angegriffen. Am Montag meldete die Miliz Drohnenangriffe auf "Knotenpunkte" für den Öltransport nach Janbu am Roten Meer. Saudi-Arabien wiederum griff Ziele in von den Huthis kontrolliertem Gebiet im Jemen an. Eine von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition hatte seit 2015 den Kampf gegen die Huthis unterstützt. Seit einer von der UN vermittelten Waffenruhe im Jahr 2022 waren die Kämpfe zwischen Saudi-Arabien und den Huthis weitgehend zum Erliegen gekommen. Die jüngsten gegenseitigen Angriffe haben diese faktische Feuerpause beendet.