Datum28.07.2026 20:15
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Garmisch-Partenkirchen gedachten rund 150 Menschen des tragischen Todes der Biathletin Laura Dahlmeier, die vor einem Jahr am Laila Peak in Pakistan ums Leben kam. Ein Jahr nach dem Unglück sagte Pfarrer Andreas Lackermeier, dass Schmerz und Trauer über Dahlmeiers Tod geblieben seien und eine Lücke hinterlassen hätten. Ihre Familie nahm nicht an der Gedenkfeier teil. Der Kurpark Partenkirchen wurde zu ihren Ehren in "Laura-Dahlmeier-Park" umbenannt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Jahrestag des Unglücks“. Lesen Sie jetzt „Garmisch-Partenkirchen gedenkt Laura Dahlmeier“. Ein Jahr nach dem tragischen Tod von Laura Dahleier haben rund 150 Menschen in ihrer Geburtsstadt Garmisch-Partenkirchen der ehemaligen Biathletin gedacht. "Die Zeit heilt allen Wunden. Wie falsch dieser Spruch ist, erfahren wir im Blick auf den tragischen Tod von Laura Dahlmeier ein weiteres Mal. Ja, die Zeit, die vergeht und sonst nichts", sagte Pfarrer Andreas Lackermeier in seiner Rede an der Gedenkstätte im Laura-Dahlmeier-Park. Ein Jahr sei das Unglück nun her. "Schmerz und Trauer vergehen nicht. Ihr Tod hat eine Lücke in die Familie, den großen Freundeskreis und auch in unseren Ort gerissen, die bleibt." Am 28. Juli 2025 war die ehemalige Biathletin in Pakistans Karakorum-Gebirge tödlich verunglückt. Nach abgebrochenen Rettungsmissionen - und daher entsprechend des niedergeschriebenen Willens der Alpinistin - ist ihr Leichnam noch immer an der Unfallstelle am Laila Peak. Zur Erinnerung an Dahlmeier war der Kurpark Partenkirchen in "Laura-Dahlmeier-Park" umbenannt worden. Unter einem großen Baum stehen ein Gedenkstein, Kerzen, Blumen und ein Foto der jungen Frau. Bei der Gedenkfeier - an der nach Angaben der Stadt die Familie Dahleier bewusst nicht teilgenommen hat - versammelten sich bei trauriger Blasmusik auch viele Menschen in Trachten. © dpa-infocom, dpa:260728-930-452071/1