Datum28.07.2026 12:33
Quellewww.zeit.de
TLDRDie EU verzeichnet einen Rekordabsatz bei Elektroautos (BEV), die im zweiten Quartal 22 Prozent des Marktes ausmachten. Weltweit wurden über 3,9 Millionen BEVs verkauft. PwC führt das Wachstum auf schwankende Ölpreise und die technologische Reife von Elektroautos zurück, die verbesserte Reichweiten, wettbewerbsfähige Preise und geringere Betriebskosten bieten. Deutschland verzeichnete im Juni einen BEV-Anteil von 28,4 Prozent, der Hybrid-Anteil lag bei 28,1 Prozent.
InhaltIn der EU werden so viele Elektroautos verkauft wie noch nie. Als Grund dafür sieht PwC die schwankenden Ölpreise – und die rasante technologische Entwicklung. Die Verbreitung von Elektroautos in der Europäischen Union (EU) hat angesichts schwankender Ölpreise stark zugenommen. Im zweiten Quartal habe der Anteil reiner Elektroautos (BEV) in der EU mit 22 Prozent "den höchsten Wert aller Zeiten" erreicht und erstmals die Marke von 600.000 Fahrzeugen überschritten, schrieb das Beratungsunternehmen PwC. In Deutschland übertraf der BEV-Anteil an Neuzulassungen im Juni demnach mit 28,4 Prozent den Hybrid-Anteil von 28,1 Prozent. Nach Einschätzung von PwC trieben unter anderem die Schwankungen des Ölpreises den E-Auto-Absatz an. Weltweit seien im zweiten Quartal mehr als 3,9 Millionen BEVs verkauft worden, "ein Rekord bei Volumen und Marktanteil", schrieb die Beratungsfirma, die für die Studie die Neuzulassungszahlen in weltweit 43 Märkten auswertete. Danach gab es in diesen Märkten rund 6,6 Millionen Neuzulassungen. "Die Ölpreisentwicklung wirkt wie ein externer Beschleuniger für die Verbreitung der Elektromobilität", sagte der PwC-Automobilmarktexperte Harald Wimmer dazu. "Entscheidend ist jedoch vor allem die technologische Reife der aktuellen Modellgeneration: hohe Reichweiten, wettbewerbsfähige Preise und klare Vorteile bei den Betriebskosten." Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.