Datum28.07.2026 06:35
Quellewww.zeit.de
TLDRStiftung Warentest hat zwölf Kinderwagen geprüft und nur vier als gut bewertet. In mehreren Modellen wurden bedenkliche Weichmacher und umweltschädliche PFAS nachgewiesen, obwohl diese Stoffe seit Jahren verboten sind. Die Stiftung fordert Nachbesserungen von den Herstellern. Zudem bemängelten die Tester bei einigen Wagen zu enge Liegewannen. Gravierende Sicherheitsmängel wurden jedoch nicht festgestellt.
InhaltNur vier von zwölf getesteten Kinderwagen hat die Stiftung Warentest als gut bewertet. In anderen fand sie bereits seit Jahren verbotene Weichmacher und Chemikalien. Die Stiftung Warentest hat eigenen Angaben zufolge in ihrem aktuellen Test von Kinderwagen in mehreren Modellen bedenkliche Weichmacher gefunden. Auch umweltschädliche PFAS, sogenannte Ewigkeitschemikalien, seien in den Kinderwagen nachgewiesen worden, hieß es in dem Bericht. Der Bereichsleiter Untersuchungen bei Stiftung Warentest, Holger Brackmann, kritisierte, die Stoffe seien schon seit Jahren verboten – die Anbieter müssten nachbessern. Stiftung Warentest prüfte in seiner Testserie zwölf Kinderwagen, darunter neun Kombikinderwagen für ein Kind sowie drei Modelle für zwei Kinder. Die Wagen stammen von bekannten Marken wie Britax Römer, Bugaboo, Hauck, Joolz, Maxi Cosi und Stokke. Nur vier Kinderwagen bewertete die Stiftung als insgesamt gut. Auch die Maße kritisierte die Stiftung bei einigen Modellen, da die Liegewannen zu schmal oder zu kurz bemessen seien, um Kindern länger Platz zu bieten. Gravierende Sicherheitsmängel stellte die Stiftung aber bei keinem Modell fest, auch seien alle Wagen "ausgesprochen robust". Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.