Datum16.10.2025 09:05
Quellewww.zeit.de
TLDRDrei Schüler aus dem Landkreis Barnim wurden über eine Social-Media-Plattform Opfer von Trickbetrug. Ein Betrüger gab sich als Freund aus und veranlasste die Jugendlichen, ihre Telefonnummern und einen Authentifizierungscode zu senden, um vermeintlich sein Handy zu entsperren. Daraufhin schlossen die Schüler unwissentlich Handyverträge ab, die ihren Eltern Kosten von etwa 2.100 Euro einbrachten. Die Polizei ermittelt inzwischen wegen Betrugs.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Über Social-Media-Plattform“. Lesen Sie jetzt „Schüler werden Opfer von Trickbetrug“. Drei minderjährige Schüler sind über eine Social-Media-Plattform Opfer von Trickbetrügern geworden. Ein Unbekannter hatte den Schülern aus dem Landkreis Barnim über die Plattform geschrieben und sich dabei als ihr Freund ausgegeben, wie die Polizei mitteilte. Die Schüler schlossen, ohne es zu wissen, Handyverträge ab, die bei den Eltern als Vertragsinhabern Kosten von etwa 2.100 Euro verursachten. Der oder die Täter gingen dabei trickreich vor. Zunächst gaben sie vor, die Nummern der Schüler nicht mehr zu haben, woraufhin diese ihre Nummern zusendeten. Die Nummern wurden bei einem Kaufverfahren hinterlegt, woraufhin im Rahmen einer Authentifizierungsstufe ein Code an die Schüler geschickt wurde. Der angebliche Freund gab vor, zur Entsperrung seines Handys diesen Code zu benötigen, den er an die Jugendlichen per SMS hatte senden lassen. Diese sendeten den Code an den oder die Täter weiter und autorisierten somit die Käufe. Die Abbuchungen erfolgten über die hinterlegten Zahlungskonten. Dem Täter oder den Tätern gelang es somit, mittels fremder Daten Waren zu bestellen. Die Polizei ermittelt nun wegen Betrugs. © dpa-infocom, dpa:251016-930-168303/1