Bildung: Ministerin will Förderschulen erhalten

Datum28.07.2026 03:30

Quellewww.zeit.de

TLDRBildungsministerin Ute Eiling-Hütig (CDU) Rheinland-Pfalz hält an Förderschulen fest. Sie betont, dass Inklusion Kinder zu Selbstständigkeit und Akzeptanz befähigen soll. Um den Bedürfnissen aller Kinder gerecht zu werden, will die Landesregierung multiprofessionelle Teams, inklusive Schulsozialarbeit, in allen Schularten ausbauen. Familiengründschulzentren, die Eltern einbeziehen, werden als wichtig erachtet.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Bildung“. Lesen Sie jetzt „Ministerin will Förderschulen erhalten“. Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Ute Eiling-Hütig will an den Förderschulen in Rheinland-Pfalz festhalten. "Inklusion ist für mich, ein Kind bis zum Ende der Schullaufbahn so selbstständig zu machen, dass es Selbstvertrauen hat, dass es weiß, was es kann und natürlich von den andren akzeptiert ist", sagte die CDU-Politikerin im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Derzeit gibt es dem Ministerium zufolge 132 Förderschulen im Land.  Um möglichst allen Kindern mit ihren jeweiligen Bedürfnissen gerecht zu werden, wolle die Landesregierung in allen Schularten multiprofessionelle Teams an den Schulen ausbauen. Dazu gehöre auch die Schulsozialarbeit, sagte Eiling-Hütig. In solchen Teams arbeiten neben der Lehrkraft noch andere Fachleute mit, wie etwa auch Sonderpädagogen und Verwaltungskräfte. Ziel ist die ganzheitliche Förderung von Kindern.  Die von ihren SPD-Vorgängern eingeführten Familiengrundschulzentren halte sie in diesem Zusammenhang "für ganz wichtig", auch weil die Eltern einbezogen würden. Die Zentren sind Orte der Begegnung, Beratung und Bildung für Kinder und ihre Familien. Insgesamt gibt es zehn an drei Standorten: vier in Ludwigshafen sowie je drei in Wittlich und Koblenz. © dpa-infocom, dpa:260728-930-447251/1