Zwei Männer verletzt: Haftbefehle nach Polizei-Schüssen auf Fluchtfahrzeug

Datum27.07.2026 18:26

Quellewww.zeit.de

TLDRNach einem gescheiterten Einbruchsversuch in Gaggenau schoss die Polizei auf das Fluchtfahrzeug der mutmaßlichen Täter. Zwei Männer im Alter von 19 und 24 Jahren wurden verletzt und kamen ins Krankenhaus. Gegen sie wurden Haftbefehle wegen versuchten Diebstahls im besonders schweren Fall und Sachbeschädigung erlassen. Das Fahrzeug, in das die Männer gestiegen und auf Polizisten zugefahren waren, war zuvor in Frankreich gestohlen worden.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Zwei Männer verletzt“. Lesen Sie jetzt „Haftbefehle nach Polizei-Schüssen auf Fluchtfahrzeug“. Nach Schüssen der Polizei auf ein Fluchtfahrzeug in Gaggenau am Rande des Schwarzwalds sitzen zwei mutmaßliche Diebe im Gefängnis. Gegen die beiden Männer seien Haftbefehle wegen versuchten Diebstahls im besonders schweren Fall in Tateinheit mit Sachbeschädigung in Vollzug gesetzt worden, teilte die Polizei in Offenburg am Abend mit. Sie seien in verschiedene Gefängnisse gebracht worden. Die Polizei hatte am Wochenende in Gaggenau auf das Fahrzeug der Männer im Alter von 19 und 24 Jahren geschossen. Die beiden wurden dabei nach Auskunft der Staatsanwaltschaft verletzt. Rettungskräfte hatten die Verdächtigen in Krankenhäuser gebracht - Lebensgefahr bestand nicht. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen die Männer in der Nacht versucht haben, die Eingangstür eines Gewerbeobjekts im Zentrum der Stadt im Kreis Rastatt gewaltsam zu öffnen, um in die Geschäftsräume einzudringen. Zeugen, die durch den Lärm auf den Einbruchsversuch aufmerksam wurden, riefen den Angaben zufolge die Polizei. Am mutmaßlichen Tatort trafen die alarmierten Beamten auf die Verdächtigen. Diese seien dann in ihr Fahrzeug gestiegen und auf die Polizisten zugefahren. Daraufhin schoss einer der Beamten, wie die Ermittler weiter mitteilten. Das Fahrzeug der Männer sei dabei auch mit einem Streifenwagen zusammengestoßen. Es war demnach einige Tage zuvor in Frankreich gestohlen worden. © dpa-infocom, dpa:260727-930-446651/1