Fußball-Bundesliga: Real-Wechsel nicht fix: Diomande schwitzt in Leipzig

Datum27.07.2026 17:00

Quellewww.zeit.de

TLDRYan Diomande muss am Dienstag regulär am Training von RB Leipzig teilnehmen, da sein Wechsel zu Real Madrid noch nicht fix ist. Trotz Berichten und der Erwartung seiner Berater, dass der Transfer über 100 Millionen Euro zustande kommt, sind bei RB Leipzig noch Details offen. Der Wechsel würde Diomande zum Rekordtransfer von Leipzig machen und wäre auch der teuerste Transfer eines afrikanischen Spielers.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Fußball-Bundesliga“. Lesen Sie jetzt „Real-Wechsel nicht fix: Diomande schwitzt in Leipzig“. Yan Diomande muss am Dienstagvormittag regulär zum Training erscheinen. Die geplante Stippvisite inklusive Autogramme schreiben bei den Fans zum öffentlichen Training heute fiel aus, da Leipzigs Superstar wie die anderen WM-Rückkehrer David Raum, Nicolas Seiwald, Lutsharel Geertruida sowie der verletzte Christoph Baumgartner bei den obligatorischen Leistungstests in der Akademie schwitzen mussten oder ärztliche Untersuchungen in Leipzigs City absolvierten. Wechsel zu Real noch nicht fix Und sollte es nicht noch zu einer Blitzeinigung mit Real Madrid kommen, was von Leipziger Seite nicht erwartet wird, muss der Ivorer am Dienstag die Doppeleinheit mit Neu-Trainer Martín Demichelis absolvieren. Auch wenn die Berater des 19 Jahre alten Jungstars fest von einem Wechsel zu Real Madrid ausgehen. Auch Transfer-Experte Fabrizio Romano vermeldete schon den Transfer. Doch nach dpa-Informationen ist bei RB Leipzig noch nichts geklärt, viele Details sollen noch offen sein.  Jedoch ist die Stoßrichtung klar: Diomande soll für mehr als 100 Millionen Euro zum spanischen Traditionsclub Real Madrid wechseln und dort einen langfristigen Vertrag bis Sommer 2031 unterschreiben. Eine Bestätigung der beiden Clubs gibt es nicht. Leipzig wollte den Flügelflitzer mindestens noch eine weitere Saison halten. Schon während der WM hatte der Club ein Angebot vom FC Liverpool in Höhe von 100 Millionen Euro Ablöse abgelehnt. Auch die erste Real-Offerte in dieser Höhe wurde abgewiesen.    Die Berater von Diomande, Roc Nation Sports, ließen nicht locker. Sie streben eine schnelle Einigung an, nachdem sie den Spieler auch bei Paris Saint-Germain angeboten hatten. Berichten zufolge einigte man sich auf die Konditionen eines Vertrags bis 2031. Sonntagabend stieg PSG dann verärgert aus dem Poker aus. "Die geforderte Ablösesumme und die Gehaltsforderungen waren völlig unverhältnismäßig", hieß es in einer über verschiedenen Medien verbreiteten Stellungnahme. Nun ist Real das (einzige) Ziel.  Zuletzt zeichnete sich ab, dass der zweimalige DFB-Pokalsieger bei einem Angebot von mindestens 120 Millionen Euro Ablöse von seiner Linie abweichen und Diomande nach nur einer Saison ziehen lassen werde. Zu verlockend ist die Gewinnmarge für einen Teenager, der vor einem Jahr für 20 Millionen Euro vom spanischen Erstliga-Absteiger CD Leganés nach Leipzig gekommen war.  Diomande würde damit zum Rekordtransfer der Sachsen werden. Bislang galt Josko Gvardiol mit seinem Wechsel 2023 zu Manchester City (90 Millionen Ablöse) als teuerster Abgang der Club-Geschichte. Im Vorjahr war Benjamin Sesko für rund 76 Millionen Euro zu Manchester United gewechselt.  Diomande wäre zugleich auch der teuerste Transfer eines afrikanischen Spielers. Bisher lag die Bestmarke beim Ivorer Nicolas Pépé, der 2019 für 80 Millionen Euro Ablöse von Lille zu Arsenal wechselte. © dpa-infocom, dpa:260727-930-446280/1