Angriff beim CSD in Berlin: Merz kündigt Konsequenzen aus CSD-Anschlag an

Datum27.07.2026 13:08

Quellewww.zeit.de

TLDRCDU-Chef Friedrich Merz kündigt politische Konsequenzen aus dem Anschlag beim Berliner CSD an. Er betont, dass die Tat nicht nur auf die queere Community, sondern auf die freiheitliche Gesellschaft abzielte. Merz fordert, die Freiheit und Liberalität Deutschlands zu schützen und zu verteidigen. Die CDU befasste sich bereits mit dem Vorfall, bei dem ein mutmaßlich islamistischer Täter ein Todesopfer und Verletzte hinterließ. Die Frage nach der Verhinderung des Anschlags wird aufgeworfen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Angriff beim CSD in Berlin“. Lesen Sie jetzt „Merz kündigt Konsequenzen aus CSD-Anschlag an“. Bundeskanzler Friedrich Merz hat politische Konsequenzen aus dem CSD-Anschlag vom Wochenende angekündigt. Zwar sei es für diese Frage noch zu früh, sagte der CDU-Chef in Berlin. "Klar ist aber auch, es darf nicht nur bei Bekundungen bleiben. Wir werden mit Besonnenheit, aber auch mit Entschlossenheit reagieren müssen." Es gehe vor allem um die Frage, wie es sein könne, dass der mutmaßlich islamistische Tatverdächtige sich am Samstagabend unbehelligt in die Nähe des Christopher Street Days habe begeben und den Anschlag habe verüben können. Er warf die Frage auf, ob der Anschlag hätte verhindert werden können. "Das Ziel dieses Angriffs war nicht willkürlich gewählt", sagte Merz. "Es war ein Angriff auch nicht nur auf die queere Community, es war ein Angriff auf unsere Freiheit, es war ein Angriff auf unsere freiheitliche Gesellschaft. Es war ein Angriff auf unsere Freiheit und unsere Liberalität. Wir werden alles tun, diese Freiheit, die Offenheit, die Liberalität unserer Gesellschaft zu schützen und zu verteidigen." Das sei Aufgabe der Regierung, aber auch der Gesellschaft. Die CDU beschäftigte sich nach Angaben von Merz im Präsidium und im Bundesvorstand mit dem Anschlag. "Wir denken an und beten für das Todesopfer, für die Angehörigen und für die verletzten Menschen", sagte der Kanzler und Parteivorsitzende. "Sie alle waren am Samstag auf einem Fest der Offenheit, der Vielfalt, der Freiheit, friedlich feiernde Menschen wurden angegriffen von einem Islamisten, der diese Werte attackieren wollte." © dpa-infocom, dpa:260727-930-444799/1