Nach dem Anschlag: Amt: Terrorverdächtiger war in leerstehendem Kleingarten

Datum27.07.2026 12:02

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Terrorverdächtige Abdul B., der am Rande des CSD eine Frau getötet und 29 Menschen verletzt haben soll, wurde in einer leerstehenden Kleingartenparzelle in Berlin-Spandau von der Polizei erschossen. Die Parzelle war nach dem Tod der letzten Pächterin zu Jahresbeginn nicht neu verpachtet worden. Ob die Parzelle vom Verdächtigen oder seinen Angehörigen genutzt wurde, ist unklar.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Nach dem Anschlag“. Lesen Sie jetzt „Amt: Terrorverdächtiger war in leerstehendem Kleingarten“. Der Berliner Terrorverdächtige Abdul B. war am Sonntag bei einem Polizeieinsatz in einer Kleingartenanlage in Berlin-Spandau getötet worden. Wer nutzte die fragliche Parzelle, in der er sich der mutmaßliche Islamist aufhielt?  Nach Angaben des Bezirksamtes Spandau, dem der Grund und Boden gehört, ist sie zurzeit nicht verpachtet, steht also offiziell leer. Die letzte Pächterin sei Anfang des Jahres gestorben, hieß es. Klar sei, dass das Grundstück nicht an den Vater des Verdächtigen oder andere Familienmitglieder verpachtet gewesen sei.  Spezialeinsatzkräfte der Polizei hatten bei ihrem Zugriff am frühen Sonntagabend auf Abdul B. geschossen. Er sei mit einer Stichwaffe auf Einsatzkräfte zugelaufen, so die Polizei. Der 21-jährige mutmaßliche Islamist soll am Rande des Christopher Street Day (CSD) am Samstagabend mit einem Auto sowie anschließend mit einer Stichwaffe eine Frau getötet und 29 Menschen verletzt haben. © dpa-infocom, dpa:260727-930-444412/1