Datum27.07.2026 11:20
Quellewww.zeit.de
TLDRDie CSU fordert, dass Deutschland im Gegenzug für weitere Unterstützung des ukrainischen Militärs an dessen Rüstungsinnovationen teilhaben darf. Laut einem Papier der CSU-Landesgruppe im Bundestag soll ein Abkommen mit Kyjiw geschlossen werden, um technologische Fähigkeiten, insbesondere in den Bereichen Marschflugkörper, Kampfdrohnen und Drohnenabwehr, zu teilen. Ziel ist die Stärkung der deutschen Verteidigungs- und Abschreckungsfähigkeit.
InhaltDie CSU verlangt, dass die Ukraine Deutschland an ihrer Militärtechnologie teilhaben lässt. Im Gegenzug werde Deutschland weiterhin Unterstützung leisten. Die Bundeswehr soll im Gegenzug für die deutsche Unterstützung der Ukraine von deren Militärtechnologie profitieren. Das schlägt die CSU-Landesgruppe im Bundestag in einem Papier vor. Darin heißt es: "An diesen Rüstungsinnovationen muss Deutschland teilhaben, um seine eigene Verteidigungs- und Abschreckungsfähigkeit zu stärken." Das Dokument soll am Dienstag bei der Klausurtagung im oberfränkischen Kloster Banz verabschiedet werden. Die Tagung beginnt am Montagmittag. Die deutsche Unterstützung der Ukraine im Krieg gegen Russland solle fortgesetzt werden, heißt es weiter in dem CSU-Papier. Durch diese Hilfe war es der Ukraine bisher möglich, schlagkräftige Militärtechnologie zu entwickeln, etwa in den Bereichen Marschflugkörper, Kampfdrohnen und Drohnenabwehr. "Wir fordern ein zwischenstaatliches Abkommen mit Kyjiw, in dem sich die ukrainische Seite verpflichtet, ihre technologischen Fähigkeiten mit uns zu teilen, damit wir gemeinsam stärker werden", heißt es in der Beschlussvorlage. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.