Datum27.07.2026 08:10
Quellewww.spiegel.de
TLDRBei einem Food-Festival in Seattle wurden zwei Menschen erschossen und mindestens fünf weitere verletzt, darunter ein Kleinkind. Die Schüsse fielen in der Nähe der Space Needle. Die Bürgermeisterin bestätigte eine Festnahme und drückte ihr Beileid aus. Die Hintergründe der Tat und Informationen über den Festgenommenen sind noch unklar. Die Stadt versprach eine transparente Untersuchung.
InhaltWährend eines Food-Festivals in Seattle hat mindestens eine Person geschossen. Zwei Menschen kamen ums Leben, fünf wurden in ein Krankenhaus gebracht, darunter ein Kleinkind. Nahe dem Wahrzeichen Space Needle in der US-Großstadt Seattle sind zwei Menschen durch Schüsse getötet worden. Mindestens fünf weitere Menschen seien verletzt worden, darunter ein Kind, hieß es von der Feuerwehr. Die Bürgermeisterin der Stadt, Katie Wilson, gab bekannt, dass es nach dem Vorfall eine Festnahme gegeben habe. Sie dankte der Polizei für ihren Einsatz. Die Polizei teilte im Onlinedienst X mit, es habe "mehrere Opfer" durch Schüsse in der Nähe des Aussichtsturms Space Needle am Seattle Center gegeben. Der Ort ist eine beliebte Touristenattraktion. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Auch gab es keine weiteren Informationen zu dem Festgenommenen. Fünf Verletzte wurden ins Harborview Medical Center gebracht, darunter eine 56-jährige Frau in ernstem Zustand, sagte Nuñez. Ein zweijähriger Junge, ein 23-jähriger Mann und eine 39-jährige Frau seien in stabilem Zustand, während eine 40-jährige Frau leichte Verletzungen erlitten habe, sagte eine Sprecherin der Feuerwehr. Das Seattle Center ist ein Kultur- und Veranstaltungsviertel rund um die Space Needle. Auf dem Gelände fand am Wochenende das "Bite of Seattle"-Festival statt – ein Food-Festival mit Dutzenden Ständen, das laut Organisatoren jedes Jahr mehrere Hunderttausend Besucher anzieht. Die "Seattle Times" und andere Medien zitierten Augenzeugen, nach deren Schilderungen plötzlich Panik infolge der Schüsse ausgebrochen sei und verängstigte Menschen die Flucht ergriffen hätten. "Waffengewalt verändert Familien für immer", sagte Bürgermeisterin Wilson laut einer Mitteilung. An die Opfer und Angehörigen gerichtet fügte sie hinzu: "Seattle trauert mit Ihnen, und wir werden Ihnen in den vor uns liegenden schweren Tagen zur Seite stehen." Der Vorfall werde in den kommenden Tagen untersucht und die Öffentlichkeit "transparent" über die Ermittlungsergebnisse informiert.