Datum27.07.2026 07:43
Quellewww.zeit.de
TLDREin mutmaßlicher Tornado hat in und um Glückstadt, Schleswig-Holstein, erhebliche Schäden an 40 bis 50 Gebäuden verursacht, darunter abgedeckte Dächer und beschädigte Oberleitungen. Menschen mussten ihre Häuser verlassen, verletzt wurde niemand. Fast zeitgleich ereigneten sich auf der A7 aufgrund von Starkregen und Aquaplaning zwei Unfälle mit fünf Leichtverletzten. Die Einstufung des Sturms als Tornado steht noch aus.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Unwetter“. Lesen Sie jetzt „Möglicher Tornado reißt Dächer in Glückstadt ab“. Ein mutmaßlicher Tornado hat in und um Glückstadt in Schleswig-Holstein eine Schneise der Verwüstung geschlagen und nach ersten Schätzungen Schäden in sechs- bis siebenstelliger Höhe verursacht. Dächer wurden abgedeckt, Oberleitungen beschädigt und Gartenhäuser aus ihrer Verankerung gerissen, wie eine Sprecherin der Polizei sagte. Insgesamt 40 bis 50 Gebäude seien bei dem Unwetter beschädigt worden. Mehrere Menschen mussten am Sonntagabend ihre Häuser verlassen, verletzt worden sei niemand. Die Wetterseite Tornadoliste.de stuft den Sturm bereits als Tornado ein, der Deutsche Wetterdienst (DWD) gibt im Laufe des Tages eine Einschätzung ab. Bei Starkregen kam es zudem fast zeitgleich zu zwei Unfällen auf der A7 bei Bad Bramstedt im Kreis Segeberg. In Richtung Süden kam ein Auto alleinbeteiligt von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Leitplanke, in Richtung Norden stießen zwei Autos aufgrund von Aquaplaning zusammen. Fünf Menschen wurden bei den beiden Unfällen leicht verletzt. In Richtung Süden wurde der Verkehr über einen Rastplatz umgeleitet, die Richtungsfahrbahn Nord wurde kurzzeitig voll gesperrt und war danach einspurig befahrbar. © dpa-infocom, dpa:260727-930-443292/1