Datum26.07.2026 21:15
Quellewww.spiegel.de
TLDRMindestens sechs Bergsteiger sind am Elbrus, Russlands höchstem Gipfel, bei plötzlichen Unwettern ums Leben gekommen. Die Opfer, fünf aus Bosnien-Herzegowina und ein Russe, starben beim Abstieg. Rettungsteams fanden die Leichen, während drei Überlebende den Schneesturm aus eigener Kraft bewältigten. Obwohl der Elbrus als relativ leicht gilt, kommen dort jährlich bis zu 30 Menschen ums Leben.
InhaltMehrere Menschen sind bei einer Wanderung auf dem höchsten Gipfel Russlands verunglückt, mindestens sechs kamen ums Leben. Grund sollen plötzliche Unwetter gewesen sein. Mindestens sechs Bergsteiger sind am Wochenende plötzlichen Unwettern und Wetterumschwüngen am Elbrus zum Opfer gefallen. Der mit 5642 Metern höchste Gipfel des Kaukasus und Russlands wurde nach Angaben des regionalen Zivilschutzes zur tödlichen Falle für fünf Bergsteiger und Bergsteigerinnen aus Bosnien-Herzegowina sowie einen russischen Kameraden. Alle sechs seien beim Abstieg ums Leben gekommen, hieß es. Rettungstrupps lokalisierten die Leichen, drei Überlebende schafften den Abstieg im Schneesturm aus eigener Kraft. Zwei Leichen seien sofort geborgen worden, die übrigen würden nach Abflauen des Sturms ins Tal gebracht werden. Der in einem Nationalpark gelegene Elbrus gilt als relativ leicht zu besteigen. Dennoch kommen dort pro Jahr bis zu 30 Menschen ums Leben.