Datum26.07.2026 16:11
Quellewww.zeit.de
TLDRTamara Korpatsch gewann die Hamburg Ladies Open und feierte ihren ersten Titel am Rothenbaum, was seit Steffi Grafs Sieg 1992 keinem Deutschen mehr gelungen war. Sie besiegte Anna Bondar im Finale mit 6:3, 6:3. Dieser Sieg bringt ihr 32.520 Euro Preisgeld und katapultiert sie erstmals in die Top 50 der Weltrangliste. Parallel dazu fanden die Hamburg Wheelchair Open statt, die Lizzy de Greef gewann.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Tennis“. Lesen Sie jetzt „Korpatsch triumphiert zum ersten Mal am Rothenbaum“. Tamara Korpatsch hat sich ihren großen Traum erfüllt und die Hamburg Ladies Open gewonnen. Im Endspiel des WTA-250-Turniers in ihrer Heimatstadt setzte sich die 31-Jährige eindrucksvoll mit 6:3, 6:3 gegen Anna Bondar aus Ungarn durch und trat damit in die Fußstapfen von Steffi Graf. Die Tennis-Legende hatte 1992 für den letzten deutschen Triumph am Rothenbaum gesorgt. Korpatsch kassierte für ihren zweiten Titel auf der WTA-Tour 32.520 Euro Preisgeld und machte einen großen Sprung in der Weltrangliste, in der sie zum ersten Mal in ihrer Karriere unter den Top 50 geführt wird. Die Hamburgerin begann die Partie hoch konzentriert und erspielte sich auf dem gut besuchten Centre Court schnell eine 3:0-Führung. Zwar verkürzte Bondar nach einem Break auf 3:4, doch der Deutschen gelang postwendend das Re-Break und kurz danach der Satzgewinn. Im zweiten Durchgang nahm Korpatsch ihrer Rivalin das Aufschlagspiel zum 3:2 und nutzte dann im neunten Spiel ihren ersten Matchball zum umjubelten Sieg. Zuvor waren auf dem Centre Court Turnierbotschafterin Andrea Petkovic und die frühere Weltranglisten-Erste und fünfmalige Grand-Slam-Siegerin Martina Hingis in einem Showmatch aufeinandergetroffen. Die beiden ehemaligen Weltklasse-Spielerinnen hatten sichtlich Spaß an dem Duell, das Hingis am Ende in drei verkürzten Sätzen für sich entschied. Bei den zum ersten Mal im Rahmen der Veranstaltung ausgetragenen Hamburg Wheelchair Open bezwang Lizzy de Greef in dem niederländischen Finalduell Aniek van Koot mit 6:2 und 6:2. © dpa-infocom, dpa:260726-930-441422/1