Terror in Berlin: Bundesopferbeauftragter bietet Hilfen nach CSD-Angriff

Datum26.07.2026 16:06

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Bundesopferbeauftragte Roland Weber bietet nach dem Angriff am Rande des Christopher Street Day in Berlin Unterstützung für die Opfer und ihre Angehörigen. Die Tat forderte ein Todesopfer und zahlreiche Verletzte. Ein mutmaßlicher Islamist steckte hinter dem Angriff. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig zeigte sich erschüttert und betonte, dass der Angriff die freiheitlichen Werte und die offene Gesellschaft angreife. Die Verantwortlichen werden zur Rechenschaft gezogen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Terror in Berlin“. Lesen Sie jetzt „Bundesopferbeauftragter bietet Hilfen nach CSD-Angriff“. Nach dem Angriff am Rande des Christopher Street Day in Berlin bietet der Bundesopferbeauftragte Roland Weber Betreuung für Opfer und Angehörige. Er und sein Team seien für die Betroffenen, erklärte Weber in Berlin. Bei Bedarf vermitteln sie psychosoziale, praktische und finanzielle Hilfen. Bei dem Angriff wurden nach ersten Erkenntnissen eine Frau getötet und 29 Personen teils schwer verletzt. Ein mutmaßlicher Islamist hatte nach offiziellen Angaben Menschen angefahren und anschließend weitere mit einer Machete angegriffen. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig, in deren Haus die Stelle des Bundesopferbeauftragten angesiedelt ist, zeigte sich erschüttert von der Tat.  "Wer friedlich feiernde Menschen angreift, greift diese freiheitlichen Werte, unsere offene Gesellschaft und die queere Community an", erklärte die SPD-Politikerin. "Ihr gilt nach dieser abscheulichen Tat unsere besondere Anteilnahme und Solidarität." Die Tat werde mit aller Konsequenz aufgeklärt und verfolgt. © dpa-infocom, dpa:260726-930-441393/1