Datum26.07.2026 14:00
Quellewww.zeit.de
TLDRDer rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder bezeichnet den Angriff auf den CSD Berlin als "islamistischen Terroranschlag". Er sieht darin eine Bedrohung für Freiheit und offene Gesellschaft. Schnieder betont die Notwendigkeit, islamistischen Extremismus konsequent zu bekämpfen und kündigte eine konsequente Anwendung des Rechtsstaates an. Der Vorfall, bei dem eine Frau starb und mehrere Menschen verletzt wurden, löste breite Bestürzung aus.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „CSD in Berlin“. Lesen Sie jetzt „Schnieder: "Islamistischer Terroranschlag" macht fassungslos“. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder macht der seiner Aussage nach "islamistische Terroranschlag" auf den CSD in Berlin fassungslos. "Islamistische Ideologie bedroht unsere Freiheit und unsere offene Gesellschaft. Sie zeigt sich dort, wo queere Menschen bedroht, Antisemitismus verbreitet, Menschen aufgrund ihres Glaubens angefeindet und Hass gegen Andersdenkende geschürt werden - und gestern Abend mündete sie in Terror", teilte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur mit. "Meine Gedanken sind bei den Betroffenen und ihren Angehörigen."Für die rheinland-pfälzische Landesregierung gelte, dass islamistischer Extremismus mit allen rechtsstaatlichen Mitteln konsequent bekämpft werde. "Wer unsere Freiheit und Sicherheit angreift, muss die volle Härte des Rechtsstaats spüren", sagte Schnieder. "Wer Schutz braucht, erhält Schutz. Wer kein Bleiberecht hat oder unsere öffentliche Sicherheit gefährdet, muss unser Land verlassen. Dazu entwickeln wir bestehende Maßnahmen konsequent weiter und prüfen zusätzliche rechtliche sowie sicherheitsbehördliche Schritte." Ein Autofahrer hatte am Samstagabend im Berliner Tiergarten am Rande des CSD mehr als ein Dutzend Menschen angefahren. Eine Frau starb, andere Menschen erlitten teils schwere Verletzungen. Die Polizei fahndet nach einem 21 Jahre alten Tatverdächtigen. © dpa-infocom, dpa:260726-930-440617/1