Datum26.07.2026 13:38
Quellewww.zeit.de
TLDRDas Sommerferienwochenende führte zu erheblichen Staus im Norden Deutschlands, insbesondere in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Urlauber auf den Autobahnen A1 und A7, sowohl Richtung Süden als auch Norden, sowie an Grenzübergängen nach Polen mussten mit langen Verzögerungen rechnen. In Hamburg war der Verkehr vergleichsweise entspannter.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Sommerferien“. Lesen Sie jetzt „Ferienverkehr sorgt am Wochenende für Staus im Norden“. Fast ganz Deutschland hat Sommerferien - entsprechend hat es sich am Sonntag auf den Autobahnen in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gestaut. Besonders in Schleswig-Holstein sorge der Ferienverkehr für Verzögerungen auf den Straßen, teilte der ADAC mit. Zu längeren Zeitverlusten kam es am Sonntagmittag vor allem auf der A1 in Richtung Süden vor Lübeck. Urlauber mussten hier mit rund zehn Kilometern Stau rechnen. Weiter südlich zwischen Lübeck und Hamburg könne es erneut zu längeren Verzögerungen im stockenden Verkehr kommen. Auf der A7 staute es sich hingegen in Richtung Norden vor dem Grenzübergang Ellund zu Dänemark. Der ADAC rechnete hier am Mittag mit rund 40 Minuten Zeitverlust. Bereits am Samstag stand der Verkehr an der Ländergrenze zwischenzeitlich still. Reisende hatten hier am Samstagmittag mit etwa 19 Kilometern Stau zu tun. Weiter südlich auf der A7 stockte der Verkehr in Richtung Flensburg erneut. Vor der Anschlussstelle Rendsburg stauten sich die Autos am Mittag über etwa elf Kilometer. Auch an dieser Stelle gab es bereits am Samstag längere Verzögerungen. In Mecklenburg-Vorpommern lockte das letzte Juliwochenende die Urlauber ebenfalls auf die Autobahnen. Wer am Sonntag am A11-Grenzübergang in Pomellen nach Polen fahren wollte, müsse sich am Mittag auf bis zu einer Stunde Zeitverlust einstellen, teilte der ADAC mit. Auch auf der A20 in Richtung Rostock kam es am Mittag zu Stau. Reisende mussten hier etwa 25 Minuten mehr einplanen. Rund um Hamburg blieb der Verkehr an dem Ferienwochenende verhältnismäßig entspannt. Am Samstagmittag staute es sich auf der A7 vor dem Elbtunnel in Richtung Norden über mehrere Kilometer. Am Sonntagmittag sei durch den verstärkten Rückreiseverkehr zwar mit kleineren Staus zu rechnen, jedoch seien diese bislang nur von kurzer Dauer, berichtete ein Sprecher der Verkehrsleitzentrale. Zudem habe es noch keine größeren Unfälle gegeben, die den Verkehrsfluss beeinträchtigt hätten. © dpa-infocom, dpa:260726-930-440496/1