Nach Vorfall in Berlin: CSD-Veranstalter in Sachsen-Anhalt: Angriff hat Auswirkungen

Datum26.07.2026 12:31

Quellewww.zeit.de

TLDRDer tödliche Angriff in Berlin auf dem CSD erschüttert die Veranstalter in Sachsen-Anhalt. Sie befürchten, dass solche Vorfälle die Leichtigkeit der Veranstaltungen beeinträchtigen und zu einem Rückgang der Teilnehmerzahlen führen könnten, was dem ursprünglichen Gedanken des CSD widerspräche. In Sachsen-Anhalt gab es bereits Anfeindungen und Angriffe, weitere CSD-Veranstaltungen sind geplant. Der mutmaßliche Täter in Berlin ist der Polizei bekannt und wird der islamistischen Szene zugeordnet.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Nach Vorfall in Berlin“. Lesen Sie jetzt „CSD-Veranstalter in Sachsen-Anhalt: Angriff hat Auswirkungen“. Die Organisatoren der CSD-Veranstaltungen in Sachsen-Anhalt sind nach dem tödlichen Angriff in Berlin geschockt. "Wir waren gestern selbst bis zum Ende vor Ort", sagte CSD-Sachsen-Anhalt-Sprecher Falko Jentsch der Deutschen Presse-Agentur. Vorfälle wie jene lähmten nicht nur die Leichtigkeit und Lockerheit auf den Veranstaltungen, sie führten in Sachsen-Anhalt zu einem Teilnehmerrückgang und veränderten den Grundgedanken des CSD, sagte er.  Am späten Samstagabend war ein Auto am Rande des Berliner CSD in eine Menschenmenge gefahren. Die Behörden fahnden nach dem Angriff nach dem 21-jährigen Abdul B., der mehr als ein Dutzend Menschen mit einem Van angefahren haben soll. Eine Frau wurde so schwer verletzt, dass sie starb. Der Verdächtige ist den Angaben der Polizei nach polizeibekannt und wird der islamistischen Szene in Berlin zugerechnet.  In Sachsen-Anhalt fanden in diesem Jahr schon einige CSD-Veranstaltungen statt. Dabei kam es auch zu Anfeindungen und Angriffen. Im August und September sind weitere in Naumburg, Magdeburg, Halle, Stendal geplant. © dpa-infocom, dpa:260726-930-440235/1