Datum26.07.2026 12:18
Quellewww.zeit.de
TLDRKöln zeigt Solidarität nach tödlichem Angriff auf den Christopher Street Day in Berlin. Oberbürgermeister Torsten Burmester betonte, der Angriff richte sich gegen die Werte des CSD: Freiheit, Vielfalt und ein friedliches Miteinander. Die Stadt stehe an der Seite der queeren Community. Ein Gottesdienst in der evangelischen St. Johannes-Kirche bot Raum für Trauer und Solidarität. Die Kölner Initiative richtet sich gegen den Vorfall in Berlin, bei dem ein polizeibekannter Mann ein Auto in eine Menschenmenge fuhr und eine Frau tötete.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Christopher Street Day“. Lesen Sie jetzt „Köln zeigt sich solidarisch - queerer Gottesdienst“. Die Millionenstadt Köln zeigt sich nach dem tödlichen Angriff auf den Christopher Street Day solidarisch: Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) sprach von einem Angriff gegen die Werte, für die der CSD stehe, wie Freiheit, Vielfalt, Respekt und ein friedliches Miteinander. "Köln steht fest an der Seite der queeren Community", betonte der SPD-Politiker. "Als Stadt der Vielfalt werden wir auch künftig alles dafür tun, dass Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität frei, sicher und ohne Angst leben und feiern können." Die Queere Kirche in Köln und Region lud für Sonntagabend zu einem Gottesdienst in die evangelische St. Johannes-Kirche ein. Man wolle Raum geben für Trauer, Klage, Gebet und Solidarität, kündigten die Veranstalter an, die zum evangelischen Kirchenkreis-Mitte gehören. Die Polizei in Berlin sucht weiter nach dem Mann, der am Samstagabend ein Auto in eine Menschenmenge unweit der CSD-Feier gefahren hatte. Er ist polizeibekannt und wird der islamistischen Szene in Berlin zugerechnet. Bei dem Angriff war eine Frau getötet worden, unter 16 Verletzten sind drei lebensbedrohlich betroffen. © dpa-infocom, dpa:260726-930-440184/1