Datum26.07.2026 12:21
Quellewww.spiegel.de
TLDREine neue Hitzewelle rollt auf Deutschland zu. Ab Dienstag erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) steigende Temperaturen, die bis Donnerstag verbreitet über 30, teils bis 37 Grad erreichen. Tropische Nächte mit Tiefstwerten über 20 Grad sind möglich. Süd- und Osteuropa kämpft bereits seit Längerem mit extremer Hitze und verheerenden Waldbränden, unter anderem in Frankreich und Spanien, wo es bereits Tote gab.
InhaltNoch einmal durchlüften vor der Hitze: In der kommenden Woche werden in Teilen Deutschlands erneut extreme Temperaturen erwartet. Die Nächte könnten in einigen Regionen tropisch werden. Mitte der Woche wird es in Deutschland wieder heiß, dann werden vielerorts Temperaturen von mehr als 30 Grad erwartet. Die Nacht zum Dienstag werde noch "angenehm kühl" und lade zum Durchlüften ein, sagte Jacqueline Kernn vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Ab Dienstag breite sich dann von Südwesten her mit dem Hochdruckgebiet "Olaf" heiße Luft über Deutschland aus. Am Dienstag liegen die Temperaturen demnach im Norden zwischen 21 und 26 Grad, im Rest des Landes klettern sie auf 26 bis 31 Grad bei viel Sonnenschein. Am Oberrhein sind bis zu 33 Grad möglich. "Bereits am Mittwoch ist es verbreitet heiß. Höchstwerte unter 30 Grad gibt es nur noch unmittelbar an den Küsten", sagte Kernn. Laut Vorhersage liegen die Temperaturen dann zwischen 30 und 35 Grad, am Rhein bei bis zu 37 Grad. In der Nacht zu Donnerstag soll sich die Luft dann auch weniger stark abkühlen: In Ballungszentren sinken die Temperaturen laut DWD auf etwa 22 Grad, ansonsten auf 20 bis 16 Grad. Am Donnerstag seien in weiten Teilen Deutschlands Höchstwerte von mehr als 35 Grad wahrscheinlich, so Kernn. In den Nächten kühle es nur noch auf Werte zwischen 23 und 17 Grad ab. Fallen die Temperaturen zwischen 18 Uhr und 6 Uhr morgens nicht unter 20 Grad, sprechen Experten von einer tropischen Nacht. Der Süden Europas hat bereits seit Längerem mit hohen Temperaturen zu kämpfen. Und nicht nur das: In Frankreich toben Waldbrände mit teils dramatischen Folgen für die Bevölkerung. Sie seien inzwischen nur noch "30 Kilometer von Bordeaux entfernt", gab der französische Innenminister Laurent Nuñez bei einer Lagebesprechung des Krisenstabs bekannt. Die Behörden sprechen von einem Feuer "beispiellosen Ausmaßes". Mehr als 1200 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Auch in Spanien ist die Lage ernst: In der Region Valencia sei eine Person in den Flammen umgekommen, teilte die Stadtverwaltung von Manises auf der Plattform X mit . Die durch die Brände um Madrid entstandenen Rauchwolken hatten sich am Freitag mit denen der Waldbrände von Bordeaux verbunden. Das war auf Satellitenbildern zu sehen, die der spanische Wetterdienst Aemet auf X veröffentlichte. Mehr dazu lesen Sie hier.