Datum26.07.2026 11:55
Quellewww.zeit.de
TLDRHamburgs Innensenator Andy Grote verurteilt den Angriff auf den Berliner CSD scharf und nennt ihn eine "grauenhafte Gewalttat" gegen die offene Gesellschaft. Als Vorsitzender der Innenministerkonferenz betont er, man dürfe vor solchen Taten nicht weichen. Grote kündigte an, die Sicherheitsvorkehrungen für die bevorstehende CSD-Parade in Hamburg zu überprüfen, um ein "Höchstmaß an Sicherheit" zu gewährleisten, obwohl das Sicherheitsniveau dort bereits hoch sei.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Angriff auf CSD in Berlin“. Lesen Sie jetzt „Grote will Sicherheitsmaßnahmen für Hamburger CSD prüfen“. Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD) hat den Angriff auf feiernde Menschen am Rande des Berliner Christopher Street Day (CSD) als "grauenhafte Gewalttat" verurteilt. "Ein solches Fest der Liebe, der Solidarität und der Freiheit anzugreifen, ist ein Angriff auf unsere offene Gesellschaft und damit auf uns alle", sagte der amtierende Vorsitzende der Innenministerkonferenz. "Aber wir werden nicht weichen!" Sein Mitgefühl gelte den Angehörigen der Getöteten, seine Gedanken seien bei den Verletzten. Zugleich kündigte Grote an, die Sicherheitsmaßnahmen für die am kommenden Wochenende in Hamburg geplante CSD-Parade zu überprüfen. Zwar sei das Sicherheitsniveau bei Veranstaltungen in Hamburg hoch - "gerade was den Schutz vor Überfahrtaten angeht", sagte er. Aber: "Vor dem Hintergrund der schrecklichen Tat in Berlin werden die Sicherheitsmaßnahmen für den CSD kommende Woche in Hamburg noch einmal sorgfältig überprüft, um ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten." © dpa-infocom, dpa:260726-930-440047/1