Datum26.07.2026 10:06
Quellewww.zeit.de
TLDRMinisterpräsident Daniel Günther (CDU) zeigte sich vom Angriff auf den Berliner CSD bestürzt und sicherte der queeren Community Solidarität zu. Er betonte, wie wichtig es sei, für Freiheit und Vielfalt einzustehen, da Ausgrenzung und Gewalt gegen queere Menschen zunehmen. Günther sprach den Opfern und ihren Angehörigen sein Mitgefühl aus und dankte den Ersthelfern. Er hob die Bedeutung des CSD als Kampftag für ein freies und gleichberechtigtes Leben hervor.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Angriff auf CSD“. Lesen Sie jetzt „Günther: Vereint an der Seite der queeren Community“. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat sich vom Angriff eines Autofahrers auf feiernde Menschen beim Berliner Christopher Street Day (CSD) bestürzt gezeigt und der queeren Community seine Solidarität zugesichert. Die schrecklichen Ereignisse in Berlin erschütterten ihn zutiefst, sagte Günther. "Gerade als Schirmherr der Christopher Street Days in Schleswig-Holstein fühle ich mich der queeren Community sehr verbunden." Der CSD stehe für einen langen und mutigen Kampf, "frei, gleichberechtigt und ohne Angst leben und lieben zu können". Die Ereignisse in Berlin machten auf schmerzliche Weise deutlich, wie verletzlich diese Freiheit inzwischen sei. Ausgrenzung und Gewalt gegenüber queeren Menschen nähmen immer mehr zu - aus verschiedenen Richtungen. "Das dürfen wir nicht zulassen. Wir müssen ein Land bleiben, in dem Menschen überall offen für ihre Rechte, für Vielfalt und für Gleichberechtigung eintreten können", sagte Günther. "Wir stehen vereint an der Seite der queeren Community – in Berlin, in Schleswig-Holstein und überall im Land." Mit der Attacke in Berlin sei ein Tag, der für Freiheit und Vielfalt stehe, auf furchtbare Weise überschattet worden. "Meine Gedanken und Gebete sind bei der Frau, die ihr Leben verloren hat, und bei denen, die noch um ihr Leben kämpfen. Sie sind bei den Angehörigen, Freundinnen und Freunden und bei allen, diese entsetzlichen Momente miterleben mussten", sagte Günther. Zugleich dankte er den Ersthelferinnen und Ersthelfern und allen Rettungs- und Einsatzkräften, die sofort zur Stelle gewesen seien. © dpa-infocom, dpa:260726-930-439325/1