Datum26.07.2026 09:55
Quellewww.zeit.de
TLDRNach einem tödlichen Angriff auf dem Berliner CSD-Umzug hat NRW-Innenminister Reul vor islamistischen Einzeltätern gewarnt. Ein Autofahrer fuhr in eine Menschenmenge, eine Frau starb, 16 weitere wurden verletzt. Der Fahrer floh und wird der islamistischen Szene zugeordnet. Reul kündigte eine erhöhte Sensibilisierung der Polizei für Veranstaltungen an und betonte, dass die Freiheit nicht von Terroristen eingeschränkt werden dürfe.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Auto fährt Passanten an“. Lesen Sie jetzt „NRW-Innenminister zu Angriff bei CSD: Freiheit verteidigen“. Nach dem tödlichen Angriff eines Autofahrers am Rande des Berliner CSD hat Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul vor islamistischen Einzeltätern gewarnt. "Der mutmaßliche Anschlag beim Christopher Street Day in Berlin macht erneut deutlich, welche Gefahr von islamistischen Einzeltätern ausgeht - Menschen, die ohne Vorwarnung losziehen und Anschläge begehen", sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Am Rande der Großveranstaltung fuhr ein Auto in eine Menschenmenge, mindestens eine Frau wurde getötet. Weitere 16 Menschen wurden verletzt, mehrere davon lebensbedrohlich. Der Fahrer floh. Die Polizei sucht einen Tatverdächtigen, der der islamistischen Szene in Berlin zugerechnet wird. Ermittelt wird "aufgrund des Verdachts eines Anschlags". Der NRW-Minister kündigte als Konsequenz an: "Wir werden aktuell die Polizei im Land für die laufenden und anstehenden Veranstaltungen und Feste noch einmal sensibilisieren." Er vertraue darauf, dass die Ermittlungsbehörden in Berlin alles tun, um den Täter zu fassen. "Gleichzeitig ist klar: Wir dürfen uns unsere Freiheit, unser öffentliches Leben und unsere Feste nicht von Terroristen nehmen lassen. Genau das wäre ihr Ziel - und genau das werden wir nicht zulassen", betonte Reul. © dpa-infocom, dpa:260726-930-439257/1