Datum26.07.2026 09:14
Quellewww.zeit.de
TLDRNach einem Anschlag auf den Berliner CSD, bei dem eine Frau getötet und 16 Personen verletzt wurden, sucht die Polizei nach einem 21-jährigen Tatverdächtigen islamistischer Prägung. Dieser soll mit einem Auto in eine Menschenmenge gefahren sein. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise und warnt, den als gefährlich eingestuften Mann nicht direkt anzusprechen. Ein Hinweisportal wurde eingerichtet.
InhaltNach dem Anschlag auf die Berliner CSD sucht die Polizei nach einem Tatverdächtigen. Dabei soll es sich um einen 21-jährigen Mann mit islamistischem Hintergrund handeln. Wegen des Anschlags auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) fahndet die Polizei nach dem Tatverdächtigen. Dabei bittet sie die Bevölkerung um Unterstützung und hat ein Hinweisportal eingerichtet. Am frühen Morgen veröffentlichte die Polizei ein Foto des Tatverdächtigen: Es handelt sich um den 21-jährigen Abdul B., der 1,90 Meter groß und von schlanker Statur sein soll. Er trage ein schwarzes Hoodie und eine weiße Hose. Die Polizei warnte davor, den Mann direkt anzusprechen, da er möglicherweise bewaffnet und gefährlich sei. Nach dem Anschlag sollen sich eine oder mehrere Personen aus dem Fahrzeug entfernt haben, wie die Berliner Polizei und Generalstaatsanwaltschaft mitteilten. "Des Weiteren sollen mehrere Personen durch Stichwerkzeuge verletzt worden sein." Zuvor hatte die Berliner Polizei bekanntgegeben, nach einem Tatverdächtigen mit einem islamistischen Hintergrund zu suchen. "Wir haben einen mutmaßlichen Tatverdächtigen identifiziert", teilte ein Polizeisprecher in der Nacht zum Sonntag vor Ort mit. Der Tatverdächtige sei noch nicht festgenommen worden. "Allerdings ist dieser Tatverdächtige polizeibekannt als Angehöriger des islamistischen Milieus hier in Berlin." Im Tiergarten war nach Polizeiangaben ein weißes Auto in eine Menschenmenge gefahren, dabei wurde eine Frau getötet und 16 weitere Personen wurden verletzt. Die Feuerwehr sprach von drei lebensgefährlich Verletzten und acht Schwerverletzten. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.