Sicherheitsgefühl verbessern: Messerverbot in Bus und Bahn in Kraft

Datum27.11.2025 09:03

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Rheinland-Pfalz ist seit Donnerstag ein Verbot für Messer und Waffen im öffentlichen Nahverkehr in Kraft. Dieses Gesetz soll das Sicherheitsgefühl der Menschen verbessern und die Gewaltprävention stärken, so Innenminister Michael Ebling. Ausnahmen gelten nur für frisch gekaufte Küchen- oder Taschenmesser sowie für Handwerker, deren Werkzeuge verpackt transportiert werden. Verstöße können mit Geldbußen von bis zu 10.000 Euro bestraft werden. Im letzten Jahr wurden 553 Messerkriminalitätsfälle verzeichnet, 2023 bereits 447.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Sicherheitsgefühl verbessern“. Lesen Sie jetzt „Messerverbot in Bus und Bahn in Kraft“. In Bussen und Bahnen des öffentlichen Nahverkehrs in Rheinland-Pfalz gilt seit diesem Donnerstag das angekündigte Verbot von Messern und Waffen. Die entsprechenden Verordnungen seien im Gesetz- und Verordnungsblatt veröffentlicht worden und damit in Kraft, teilte eine Sprecherin des Innenministeriums in Mainz mit. Das Sicherheitsgefühl der Menschen werde mit der Verschärfung des Waffengesetzes verbessert und die Prävention vor Gewalttaten gestärkt, hatte Innenminister Michael Ebling (SPD) bei der Ankündigung im September gesagt. "Waffen und Messer braucht es in der Öffentlichkeit nicht."  Das Verbot gilt für alle Messer. Ausnahmen seien das gerade gekaufte Küchen- oder Taschenmesser für die nächste Wanderung. Auch Handwerker können ihre Arbeitsgeräte mitnehmen, allerdings verpackt in einer Tasche. Verstöße werden als Ordnungswidrigkeit eingestuft und mit einer Geldbuße von bis zu 10.000 Euro geahndet. Polizei und kommunale Vollzugsdienste dürfen kontrollieren.  In der Kriminalstatistik waren im vergangenen Jahr 553 Fälle von Messerkriminalität erfasst worden. 2023 waren es 447 Fälle. © dpa-infocom, dpa:251127-930-347254/1