Datum25.07.2026 23:59
Quellewww.zeit.de
TLDRBerlins Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler warnt nach einem tödlichen Vorfall am Rande des Christopher Street Day in Berlin vor voreiligen Spekulationen. Es gebe noch keine Hinweise auf einen politischen oder kriminellen Hintergrund. Der Vorfall ereignete sich im Tiergarten, nicht bei der Veranstaltung selbst, was die Sachlage unübersichtlich mache. Gaebler zeigte sich bestürzt, besonders angesichts der Botschaft des CSD für Vielfalt und Zusammenleben.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Polizeieinsatz“. Lesen Sie jetzt „Berliner Senator: Nicht über Hintergründe spekulieren“. Nach dem tödlichen Vorfall am Rande des Christopher Street Days warnt der Berliner Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler vor Spekulationen über den Hintergrund. Danach gefragt, ob es irgendwelche Hinweise für einen politischen oder kriminellen Hintergrund gebe, sagte der SPD-Politiker, dazu könne man im Moment noch nichts zu sagen. Es sei auch besser, noch nicht zu spekulieren. "Es hat sich ja auch nicht in der Veranstaltung selber abgespielt, sondern tatsächlich im Tiergarten." Das mache die Sache nun auch unübersichtlich. Gaebler, der Innensenatorin Iris Spranger während ihres Urlaubs vertritt, zeigte sich bestürzt über den Vorfall - insbesondere bei einer Veranstaltung, bei der Hunderttausende "für Vielfalt, für Zusammenleben und für Achtung voreinander demonstriert haben". "Und insofern ist das natürlich noch mal ein Beweis dafür, dass man das nicht oft genug machen kann", sagte Gaebler. © dpa-infocom, dpa:260725-930-438213/1