Barron Trump droht Befragung zu Tate-Kontakten

Datum25.07.2026 17:26

Quellewww.spiegel.de

TLDRDie demokratische Abgeordnete Yassamin Ansari fordert eine Befragung von Barron Trump im US-Kongress. Sie vermutet, dass regierungsnahe Personen, möglicherweise aus dem Umfeld der Trump-Familie, die Influencer Andrew und Tristan Tate vor Strafverfolgung geschützt haben könnten. Die Tate-Brüder werden schwerer Verbrechen wie Menschenhandel und Vergewaltigung beschuldigt. Berichte deuten auf frühere Kontakte zwischen Barron Trump und Andrew Tate hin. Die Untersuchungen sollen klären, ob Positionen missbraucht wurden, um die Tate-Brüder zu schützen.

InhaltHaben regierungsnahe Personen die umstrittenen Influencer Andrew und Tristan Tate vor Strafverfolgung geschützt? Eine demokratische Abgeordnete will die Verbindung zur Familie Trump im US-Kongress untersuchen lassen. Die demokratische Kongressabgeordnete Yassamin Ansari will prüfen lassen, ob Mitglieder der Trump-Familie Verbindungen zu den in Miami festgenommenen Influencern Andrew Tate, 39, und Tristan Tate, 38, haben. Sie fordert eine Befragung von Barron Trump, dem jüngsten Sohn des US-Präsidenten, vor dem Repräsentantenhaus, wie die britische Zeitung "The Independent"  berichtet. In einem Schreiben an den Vorsitzenden des Aufsichtsausschusses verweist sie auf Berichte über mögliche Kontakte zwischen Andrew Tate und Barron Trump. Laut "New York Times"  war Barron Trump ein Fan von Andrew Tate und sprach 2024 über Zoom mit ihm. Auch Donald Trump Jr. soll Tate 2017 im Trump Tower getroffen haben. Ansari geht es um die Frage, ob regierungsnahe Personen ihre Position genutzt haben, um die Brüder vor Strafverfolgung wegen Menschenhandels und Missbrauchs zu schützen. Gegen die Tate-Brüder stehen schwere Vorwürfe im Raum, darunter Vergewaltigung und Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung. Die für ihre frauenverachtenden Äußerungen bekannten Influencer weisen sämtliche Anschuldigungen zurück. Sie gelten als Unterstützer von Donald Trump . Die britischen Behörden fordern eine Auslieferung nach Großbritannien, wo die Straftaten verübt worden sein sollen. Dem wollen sich die beiden nach Angaben ihres Anwalts widersetzen. Das Weiße Haus wird ihre Auslieferung laut Pressesprecherin Karoline Leavitt nicht blockieren.