Brückensprengung: Eisenbahnbrücke in Hamburg-Altona gesprengt

Datum25.07.2026 16:18

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Hamburg-Altona wurde am Samstagnachmittag eine Eisenbahnbrücke gesprengt, um Platz für die Verlegung des Fernbahnhofs Altona zu schaffen. Die 1930 erbaute 540 Tonnen schwere Brücke wurde mit Schneidladungen zum Einsturz gebracht. Die Sprengung verlief planmäßig. Der S-Bahnverkehr wurde unterbrochen und der Friedhof Diebsteich aus Sicherheitsgründen geschlossen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Brückensprengung“. Lesen Sie jetzt „Eisenbahnbrücke in Hamburg-Altona gesprengt“. Die Deutsche Bahn hat am Nachmittag in Hamburg-Altona eine Eisenbahnbrücke gesprengt. Nach Angaben des Bahn-Projektleiters verlief alles nach Plan. Die Sprengung des Kreuzungsbauwerks Langenfelde war Teil der Arbeiten zur Verlegung des Fernbahnhofs Altona an den Diebsteich.  Die 1930 gebaute rund 540 Tonnen schwere Brücke in der Nähe der S-Bahnstation Diebsteich musste weichen, um Platz für eine neue Gleisführung zu schaffen. Bislang führten zwei Fern- und Regionalbahngleise über das gut 100 Meter lange und 10 Meter breite Bauwerk, fünf Gleise verliefen darunter. Die Brücke wurde mittels sogenannter Schneidladungen zum Einsturz gebracht, die unter anderem an den Brückenstützen angebracht waren. Zuvor war der Bereich weiträumig abgesperrt und der S-Bahnverkehr unterbrochen worden. Auch der Friedhof Diebsteich blieb aus Sicherheitsgründen am Samstag geschlossen. © dpa-infocom, dpa:260725-930-437358/1