Spanien: Aufkommender Wind erschwert Kampf gegen Waldbrände westlich von Madrid

Datum25.07.2026 12:02

Quellewww.zeit.de

TLDRStarke Windböen mit bis zu 60 km/h erschweren die Löscharbeiten gegen Waldbrände westlich von Madrid. Anfangs halfen günstigere Wetterbedingungen, doch nun rückt die Feuerwehr gegen das möglicherweise schwerste Feuer der Region an, das bereits über 9.000 Hektar verbrannte. Über 30.000 Menschen mussten fliehen, 20.000 sollen in ihren Häusern bleiben. Zwei Brände hatten sich bereits vereinigt.

InhaltIn der Nacht hatten die Brände nahe Spaniens Hauptstadt an Intensität verloren. Nun muss sich die Feuerwehr auf Böen von bis zu 60 Kilometern pro Stunde einstellen. Die Löscharbeiten gegen die Waldbrände westlich von Madrid werden durch aufkommenden Wind behindert. Mit Böen von bis zu 60 Kilometern pro Stunde werde der ​Einsatz für die Feuerwehr ⁠schwieriger, teilte ​das spanische Innenministerium mit. In der Nacht hatte die Feuerwehr zunächst ‌von ⁠günstigeren Wetterbedingungen profitiert. Die Brände seien kaum vorgerückt und hätten an Intensität verloren. Wegen der Feuer mussten in der Hauptstadtregion nach Regierungsangaben bislang mehr als 30.000 Menschen fliehen. ⁠Weitere 20.000 Einwohner ​seien aufgefordert worden, in ihren Häusern zu ‌bleiben. Behördenvertretern zufolge handelt ‌es sich um das schwerste ​Feuer, das jemals in der Region verzeichnet wurde. Bislang sind dort mehr als ​9.000 Hektar Land verbrannt. Zwei separate Waldbrände in der Region Madrid hatten sich am Freitag zu einem riesigen ‌Feuer vereinigt. Mit einem weiteren Brand in Ávila ⁠in ​der benachbarten Region Kastilien und León ‌sind sie bislang nicht verschmolzen. Am Himmel westlich der Hauptstadt waren dichte Rauchwolken zu ‌sehen. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.