Nur noch einzelne Glutnester: Waldbrand im Kreis St. Wendel weitgehend gelöscht

Datum25.07.2026 11:36

Quellewww.zeit.de

TLDREin Waldbrand im Kreis St. Wendel ist weitgehend gelöscht. Rund 30 Feuerwehrleute löschten letzte Glutnester. Mehr als 500 Einsatzkräfte waren seit Donnerstag auf einer Fläche von fünf Hektar tätig. Evakuierungen waren nicht notwendig, die L147 war kurzzeitig gesperrt. Eine Warnung wegen möglicher Rauchentwicklung wurde aufgehoben. Der Brandort befand sich an einem Steilhang nahe einer Kläranlage.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Nur noch einzelne Glutnester“. Lesen Sie jetzt „Waldbrand im Kreis St. Wendel weitgehend gelöscht“. Nach einem größeren Waldbrand im Kreis St. Wendel sind die Flammen laut Feuerwehr weitgehend gelöscht. Die rund 30 als Brandwache eingesetzten Feuerwehrleute hätten noch in der Nacht zwischen Primstal und Kastel verschiedene Glutnester gelöscht, teilte der Brandinspekteur des Kreises, Dirk Schäfer, mit. Seit Donnerstag waren bei dem Brand auf rund fünf Hektar mehr als 500 Feuerwehrleute im Einsatz gewesen. Gegen 7.00 Uhr am Morgen habe man die Entscheidung getroffen, die große Einsatzleitung aufzulösen, erklärte Schäfer. Für Aufräumarbeiten seien weiterhin bis zu 25 Feuerwehrleute vor Ort, die die Lage zudem weiter beobachteten. Trotz des Ausmaßes des Brandes waren keine Evakuierungen erforderlich, da sich die Flammen ausschließlich in dem Waldgebiet ausbreiteten. Die nahe Landstraße 147 war vorsorglich gesperrt worden. Diese Sperrung sei inzwischen wieder aufgehoben worden, teilte eine Sprecherin der Polizei Saarbrücken mit. Mit einer Warnmeldung am Abend waren die Menschen in der Umgebung auch zeitweise aufgefordert worden, Fenster und Türen zu schließen sowie Lüftungen und Klimaanlagen abzuschalten. Die Warnung wurde später wieder aufgehoben. Der Brandherd befand sich in der Nähe einer Kläranlage an einem Steilhang. Das Feuer dort war zu Beginn schwer unter Kontrolle zu bekommen. Landesbrandinspekteur Timo Meyer und Saar-Innenminister Reinhold Jost (SPD) machten sich am Donnerstagabend vor Ort ein Bild von der Lage und den Einsatzmaßnahmen. © dpa-infocom, dpa:260725-930-436410/1