Datum25.07.2026 05:00
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Krankenstand in Schleswig-Holstein lag im ersten Halbjahr 2026 bei 5,6 Prozent, stabil auf Vorjahresniveau. Atemwegserkrankungen sanken um 14 Prozent, während psychische Erkrankungen um 15 Prozent zunahmen und zur häufigsten Ursache für Fehlzeiten wurden. Die durchschnittliche Erkrankungsdauer betrug 9,2 Tage. Die DAK betont die Notwendigkeit, Prävention und Gesundheitsförderung angesichts der Herausforderungen für Beschäftigte und Unternehmen weiter zu stärken.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Fehlzeiten am Arbeitsplatz“. Lesen Sie jetzt „DAK: Krankenstand in Norden etwa auf Vorjahresniveau“. Der Krankenstand in Schleswig-Holstein hat sich im ersten Halbjahr 2026 nach Zahlen der DAK-Gesundheit bei 5,6 Prozent und damit ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres stabilisiert. Das IGES-Instituts hat im Auftrag der Krankenkasse die Daten von rund 111.000 DAK-versicherten Beschäftigten in Schleswig-Holstein ausgewertet. Auffällig ist den Angaben zufolge ein Rückgang bei Atemwegserkrankungen um 14 Prozent im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2025. Bei Krankschreibungen aufgrund von psychischen Erkrankungen gab es dagegen einen Anstieg um 15 Prozent. Damit sei diese Diagnose jetzt die häufigste Ursache für Fehlzeiten. Die durchschnittliche Erkrankungsdauer in Schleswig-Holstein lag im erstenHalbjahr 2026 bei 9,2 Tagen. In der ersten Jahreshälfte 2025 waren es 9,0Tage gewesen. "Der stabile Krankenstand ist eine gute Nachricht für Schleswig-Holstein.Gleichzeitig zeigt der Anstieg psychischer Erkrankungen, dass dieHerausforderungen für Beschäftigte und Unternehmen groß bleiben", bewertete der DAK-Landeschef Cord-Eric Lubinski die Zahlen. "Deshalb müssen wir Prävention und Gesundheitsförderung weiter stärken." © dpa-infocom, dpa:260725-930-435600/1