Fehlzeiten im Beruf: Krankenstand in Mecklenburg-Vorpommern geht leicht zurück

Datum25.07.2026 05:00

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Krankenstand in Mecklenburg-Vorpommern ist im ersten Halbjahr 2026 leicht auf 6,4 % gesunken, ein Rückgang um 0,1 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Verantwortlich dafür ist ein deutlicher Rückgang von Atemwegserkrankungen, während muskuläre und skelettale Leiden zunahmen. Trotz des positiven Trends weist das Bundesland weiterhin den höchsten Krankenstand Deutschlands auf, was die Notwendigkeit betont, die Gesundheit der Beschäftigten nachhaltig zu fördern.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Fehlzeiten im Beruf“. Lesen Sie jetzt „Krankenstand in Mecklenburg-Vorpommern geht leicht zurück“. Der Krankenstand in Mecklenburg-Vorpommern ist im ersten Halbjahr 2026 nach Zahlen der DAK-Gesundheit leicht auf 6,4 Prozent gesunken. Damit lag er um 0,1 Prozentpunkte unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Das IGES-Institut hat im Auftrag der DAK die Daten von rund 60.000 DAK-versicherten Beschäftigten in Mecklenburg-Vorpommern ausgewertet. Auffällig ist den Angaben zufolge ein Rückgang bei Atemwegserkrankungen um 16 Prozent im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2025. Bei Krankschreibungen aufgrund von Erkrankungen von Muskeln und Skelett gab es dagegen einen Anstieg um zehn Prozent. Die durchschnittliche Erkrankungsdauer in Mecklenburg-Vorpommern lag im ersten Halbjahr 2026 bei 10,3 Tagen und blieb damit im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2025 unverändert. "Der weitere Rückgang des Krankenstands ist ein positives Signal für dieArbeitswelt in unserem Land", sagte der DAK-Landeschef Andreas Mirwald zu der Entwicklung. Dennoch habe Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich mitanderen Bundesländern den höchsten Krankenstand. "Umso wichtiger istes, die Gesundheit der Beschäftigten nachhaltig zu stärken undGesundheitsthemen frühzeitig in den Betrieben zu verankern." © dpa-infocom, dpa:260725-930-435606/1