Fischer: Showdown im Fischereiverband

Datum25.07.2026 03:30

Quellewww.zeit.de

TLDRIm Landesfischereiverband Bayern steht ein "Showdown" bevor. Die Präsidenten der sieben Bezirksverbände wollen den amtierenden Präsidenten Axel Bartelt abberufen. Sie werfen ihm "autokratischen Führungsstil", Entscheidungsschwäche und ein belastetes Arbeitsklima vor. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung soll über seine Abberufung entscheiden, da eine konstruktive Zusammenarbeit nicht mehr möglich sei. Die Versammlung muss zudem über andere Tagesordnungspunkte beraten, da eine reguläre Versammlung nicht beschlussfähig war.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Fischer“. Lesen Sie jetzt „Showdown im Fischereiverband“. Im Landesfischereiverband Bayern kracht es: Die Präsidenten der sieben Bezirksverbände wollen den amtierenden Präsidenten Axel Bartelt abberufen. Auf einer von ihnen beantragten außerordentlichen Mitgliederversammlung am Samstag (ab 10.30 Uhr) in München kommt es nun zum Showdown. In dem Mitte Juni gestellten Antrag, der der dpa vorliegt, begründen die Bezirksverbandspräsidenten ihren Wunsch unter anderem damit, dass eine konstruktive Zusammenarbeit nicht mehr möglich sei und werfen Bartelt einen "autokratischen Führungsstil" und Entscheidungsschwäche vor. Zudem sei das Verhältnis zu den Vizepräsidenten "erheblich belastet" und das Arbeitsklima habe sich verschlechtert.  Der Landesfischereiverband hatte sich damals nicht zu den Details der Vorwürfe geäußert, sondern unter anderem erklärt: "Zu internen Abläufen und Personalangelegenheiten der Geschäftsstelle – einschließlich der Ergebnisse einer Mitarbeiterbefragungen – äußert sich der LFV Bayern grundsätzlich nicht." In der Einladung zur außerordentlichen Mitgliederversammlung steht das Schreiben der sieben Bezirksverbände auf Punkt 13, die Beratungen über eine mögliche kommissarische Vertretung auf Punkt 14. Ein neuer Präsident würde - so nötig - erst später gewählt. Die Versammlung muss zudem auch über andere Dinge befinden - eine reguläre Mitgliederversammlung am 13. Juni in Kronach war nicht beschlussfähig, da nicht genügend Delegierte anwesend waren. © dpa-infocom, dpa:260725-930-435396/1