Datum24.07.2026 20:00
Quellewww.zeit.de
TLDRThorsten Frei, designierter Unionsfraktionschef, verteidigt Kanzler Merz angesichts von Verzögerungen bei der Kabinettsumbildung, insbesondere bei der Neubesetzung des Bundesverkehrsministers. Frei bezeichnete dies als "Pech", da der favorisierte Kandidat kurzfristig absagte, was die Besetzung erschwerte. Er selbst freut sich auf seinen Wechsel vom Kanzleramt in die Unionsfraktion, wo er Jens Spahn nachfolgen soll und sich auf die Arbeit mit Menschen konzentrieren möchte.
InhaltDer zukünftige Unionsfraktionschef Thorsten Frei bezeichnet die verzögerte Neubesetzung des Bundesverkehrsministers als "Pech". Auf seinen eigenen Wechsel freut er sich. Der designierte Unionsfraktionschef Thorsten Frei hat Bundeskanzler Friedrich Merz (beide CDU) gegen Kritik wegen der Verzögerungen bei der Kabinettsumbildung verteidigt. "Es gibt auch in der Spitzenpolitik das Problem, dass man Pech haben kann", sagte Frei bei einer Veranstaltung der Industrie- und Handelskammer (IHK) in Stuttgart. Der CDU-Politiker wurde auf die Neubesetzung des Bundesverkehrsministers angesprochen, die sich weiter verzögert. "So wie das jetzt gelaufen ist, das kann man ehrlicherweise nicht ausschließen. Das kann passieren", sagte Frei dazu. Obwohl der bisherige Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) bereits intern seine Entlassung angekündigt hatte, äußerte sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bisher nicht über seine Nachfolge. Der Grund war offenbar die kurzfristige Absage des aussichtsreichsten Kandidaten Fritz Güntzler, CDU-Bundestagsabgeordneter. Im Zuge der Positionswechsel innerhalb der Union und der Regierung nach dem Rücktritt von Jens Spahn (CDU) wird der bisherige Kanzleramtsminister Frei sein Nachfolger als Unionsfraktionsvorsitzender. Frei soll am kommenden Mittwoch gewählt werden. "Für mich war Politik immer das Arbeiten mit Menschen, und nicht nur am Schreibtisch zu sitzen", sagte der CDU-Politiker über seinen Wechsel. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.