Datum24.07.2026 17:20
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Ethikkommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) wies eine Beschwerde der Organisation FairSquare gegen Fifa-Präsident Gianni Infantino zurück. FairSquare hatte Infantino vorgeworfen, durch seine Unterstützung für US-Präsident Donald Trump gegen die Regeln zur politischen Neutralität verstoßen zu haben. Das IOC erklärte, dass die Angelegenheit nicht in seinen Zuständigkeitsbereich falle, da internationale Verbände gemäß der Olympischen Charta ihre Autonomie wahren.
InhaltDie Organisation FairSquare hatte Gianni Infantino vorgeworfen, gegen die Regeln der politischen Neutralität verstoßen zu haben. Das IOC wies die Beschwerde zurück. Die Ethikkommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) hat eine Beschwerde gegen Fifa-Präsident Gianni Infantino wegen mehrerer angeblicher Verstöße gegen die Regeln zur politischen Neutralität zurückgewiesen. Die Menschenrechtsorganisation FairSquare hatte die zehnseitige Beschwerde Anfang Juli eingebracht. Ein Sprecher des IOC sagte: "Die IOC-Ethikkommission stellte fest, dass jeder internationale Verband gemäß der Olympischen Charta seine Unabhängigkeit und Autonomie in der Verbandsführung wahrt." Die Beschwerde falle daher "nicht in den Zuständigkeitsbereich" der Kommission. Als Grund für die Beschwerde hatte FairSquare mehrere angebliche Verstöße des Chefs des Fußball-Weltverbandes gegen die Regeln zur politischen Neutralität genannt. Dabei geht es vor allem um die Nähe von Infantino zu US-Präsident Donald Trump. "Gianni Infantino hat wiederholt gegen die Regeln des IOC zur politischen Neutralität verstoßen, indem er dem Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump, seine politische Unterstützung ausgesprochen hat", schrieb FairSquare. Die Organisation bezog sich dabei auf Beweise, die "fünf eindeutige Verstöße gegen die IOC-Regeln zur politischen Neutralität" nahelegen würden. Zudem habe die Organisation Anscheinsbeweise für zwei weitere Verstöße vorgelegt. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.