Datum24.07.2026 16:48
Quellewww.zeit.de
TLDRBund und Bayern erhöhen die Finanzierung der Bayreuther Festspiele um je bis zu eine Million Euro pro Jahr. Künftig sollen jährlich über 5,2 Millionen Euro vom Bund und ebenso viel vom Freistaat fließen. Diese Aufstockung soll unter anderem Tarifsteigerungen abdecken. Festspielchefin Katharina Wagner hatte wiederholt auf den Finanzbedarf hingewiesen. Auch die Stadt Bayreuth und die Gesellschaft der Freunde von Bayreuth werden zur Aufstockung ihrer Mittel aufgerufen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Festspiel-Finanzen“. Lesen Sie jetzt „Bund und Bayern geben mehr Geld nach Bayreuth“. Die Bayreuther Festspiele bekommen künftig mehr Geld von Bund und Land. Die Förderung werde dauerhaft um je bis zu einer Million Euro aufgestockt, teilte Bayerns Kunstminister Markus Blume (CSU) mit. Nach Angaben aus dem Haus von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sind für das kommende Jahr mehr als 5,2 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt für die Festspiele vorgesehen. In diesem Jahr flossen rund 4,2 Millionen Euro von Berlin nach Bayreuth, ebenso viel zahlte der Freistaat Bayern. Dazu kamen je 200.000 Euro zur Finanzierung der Feierlichkeiten zu 150 Jahren Festspiele. Richard Wagner (1813-1883) veranstaltete 1876 erstmals die Bayreuther Festspiele. In den vergangenen Jahren hatte Festspielchefin Katharina Wagner immer wieder angemahnt, dass das Festival mehr Mittel brauche, um vor allem Tarifsteigerungen finanzieren zu können. Neben Bund und Land gehören auch die Stadt Bayreuth sowie die Gesellschaft der Freunde von Bayreuth zu den Gesellschaftern. Sie haben aber geringere Anteile. Blume sagte, er gehe davon aus, dass auch die anderen beiden Gesellschafter bereit seien, ihre Zuwendungen aufzustocken. "Bayreuth ist und bleibt Weltspitze, weil der Grüne Hügel den Mut hat, sich immer wieder neu zu erfinden", sagte Blume. © dpa-infocom, dpa:260724-930-434084/1