Datum24.07.2026 15:34
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Schleifähre "Missunde III" nimmt nach über einer Woche Betriebsunterbrechung am Samstag den Betrieb wieder auf. Ein technischer Defekt am Fanghaken beim Anlegen führte zu Sicherheitbedenken. Nach erfolgreichen Tests wurden Ursachen identifiziert und Lösungen gefunden. Die elektrisch betriebene Fähre, ein Prototyp mit einzigartiger Anlegetechnik, hatte bereits mehrfach ungeplante Ausfälle. Der Ausfall bedeutet für Nutzer einen Umweg von fast 40 Kilometern. Jährlich werden rund 120.000 Fahrzeuge und 50.000 Fahrräder übergesetzt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Technischer Defekt“. Lesen Sie jetzt „Schleifähre "Missunde III" fährt ab Samstag wieder“. Nach mehr als einer Woche Unterbrechung soll die Schleifähre "Missunde III" ihren Betrieb am Samstag wieder aufnehmen. Zuvor hatte der Pächter wegen Sicherheitsbedenken den Verkehr eingestellt. Grund war, dass der Fanghaken beim Anlegen in bestimmten Konstellationen nicht richtig einrastete. "Wir haben in einem gezielten Testprogramm Ursachen identifiziert und Lösungen gefunden", sagte der Pressesprecher des Landesbetriebs für Küstenschutz, Nationalpark, Meeresschutz Schleswig-Holstein, Wolf Paarmann. Die elektrisch betriebene Fähre sei ein Prototyp und die Anlegetechnik ein Unikat. Deshalb sei es nicht überraschend, dass im Dauerbetrieb Probleme auftauchten. "Wir setzen alles daran, diese der Reihe nach zu lösen, damit sie (die Fähre) verlässlich und sicher funktioniert." Die zwischen Brodersby (Kreis Schleswig-Flensburg) und dem zu Kosel gehörenden Dorf Missunde (Kreis Rendsburg-Eckernförde) verkehrende "Missunde III" hatte erst Ende April mit einer Verzögerung von zwei Jahren den Betrieb aufgenommen. Seitdem gab es bereits mehrere ungeplante Unterbrechungen. Ausfälle bedeuten einen Umweg von fast 40 Kilometern. Zwischen Brodersby und Kosel werden pro Jahr rund 120.000 Fahrzeuge und etwa 50.000 Fahrräder übergesetzt. © dpa-infocom, dpa:260724-930-433608/1