Urzeitechsen: Restauratorin untersucht Dinosaurier-Modelle bei Hagenbeck

Datum24.07.2026 13:25

Quellewww.zeit.de

TLDREine Restauratorin untersucht die 117 Jahre alten Dinosaurier-Skulpturen im Tierpark Hagenbeck, beginnend mit dem Allosaurus. Ziel ist die Erhaltung der denkmalgeschützten Modelle, die seit Generationen Besucher anziehen. Die Expertin erfasst Schäden, analysiert Materialien und prüft die Standfestigkeit, um den Aufwand und die Kosten einer Restaurierung zu ermitteln. Ein Instandhaltungskonzept und Abstimmungen mit dem Denkmalschutzamt sollen über das weitere Vorgehen entscheiden.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Urzeitechsen“. Lesen Sie jetzt „Restauratorin untersucht Dinosaurier-Modelle bei Hagenbeck“. Risse, abgebrochene Teile, Feuchtigkeit: Restauratorin Christiane Maier untersucht die 117 Jahre alten Saurier-Skulptur Allosaurus im Tierpark Hagenbeck. "Es ist einiges dran zu tun", sagte die 54-Jährige als erstes Fazit ihrer Bestandsaufnahme.  Der Allosaurus ist eine der zwölf Dinosaurier-Skulpturen von 1909, die seit Generationen fest zu einem Besuch bei Hagenbeck dazugehören. Der Zahn der Zeit hat an den denkmalgeschützten Riesen der Urzeit genagt. Maier untersucht den Allosaurus am Orang-Utan-Haus als eine Art Muster: Sie schaut, welche Materialien benutzt wurden, wie die Standfestigkeit der historischen Modelle ist. Die Expertin soll herausfinden, wie aufwendig und wie teuer eine Restaurierung wäre. Maier fotografiert die Details und erfasst die Schäden digital. Proben werden im Labor untersucht. "Das Ziel dieser Maßnahme ist die Instandhaltung dieser Dinosaurier", sagte die Expertin. Nun werde ein Konzept erarbeitet. Der Tierpark will abgestimmt mit dem Denkmalschutzamt entscheiden, wie man weiter vorgehen will. © dpa-infocom, dpa:260724-930-432435/1