Datum24.07.2026 11:27
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Ermittlungen zum tödlichen Sturz einer 27-jährigen Trapezkünstlerin in Bautzen dauern zehn Monate nach dem Unglück an. Die Staatsanwaltschaft Görlitz prüft eine Strafanzeige wegen fahrlässiger Tötung. Die Artistin war im September 2025 vor etwa 100 Zuschauern vom Trapez gestürzt und noch in der Manege verstorben. Ein Fremdverschulden wurde zunächst polizeilich ausgeschlossen, der Fall als Arbeitsunfall eingestuft.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Tödlicher Sturz“. Lesen Sie jetzt „Ermittlungen zum Tod einer Artistin in Bautzen dauern an“. Auch zehn Monate nach dem Unfalltod einer Zirkusartistin in Bautzen dauern die Ermittlungen an. Die Staatsanwaltschaft Görlitz untersucht, ob es sich um eine fahrlässige Tötung handelt. Eine entsprechende Strafanzeige sei im Februar gestellt worden, teilte die Behörde mit. Weiter Auskünfte würden mit Verweis auf das laufende Verfahren und aus Gründen des Daten- und Persönlichkeitsschutzes nicht gemacht. Über den Fall hatte am Mittwoch die "Sächsische Zeitung" berichtet. Die 27 Jahre alte Artistin aus Spanien war am 27. September 2025 vom Trapez gestürzt und noch in der Manege gestorben. Das Unglück geschah vor den Augen von etwa 100 Besuchern, darunter viele Kinder. Die Polizei stufte den Fall zunächst als Arbeitsunfall ein und sah keinen Hinweis auf ein Fremdverschulden. © dpa-infocom, dpa:260724-930-431591/1