Datum24.07.2026 10:40
Quellewww.zeit.de
TLDREin 21-Jähriger steht in Bremen wegen Totschlags vor Gericht. Er soll mindestens achtmal mit einem Messer auf einen Freund eingestochen haben, der an seinen Verletzungen starb. Laut Staatsanwaltschaft eskalierte ein Streit nach Alkoholkonsum und Drogen. Der Angeklagte soll in Tötungsabsicht gehandelt haben, nachdem das Opfer seinen Vater beleidigte und ihn mit einem Messer verletzte. Der Angeklagte nahm das spätere Opfer in Kauf.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kriminalität“. Lesen Sie jetzt „Prozess: 21-Jähriger soll guten Kumpel erstochen haben“. Mindestens achtmal soll er mit einem Messer auf seinen Kumpel eingestochen haben: Wegen Totschlags sitzt ein 21-Jähriger auf der Anklagebank der Jugendkammer des Landgerichts Bremen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Syrer vor, während eines Streits im März dem Opfer in Bremerhaven mit einem Messer mit einer Klingenlänge von sieben Zenitmetern in den Bereich der Rippen, Brust sowie des Rückens und Halses gestochen zu haben. Das Opfer erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Zuvor hatten die jungen Männer die ganze Nacht gefeiert, hatten Alkohol und Drogen konsumiert, wie der Anwalt des Angeklagten nach dem ersten Prozesstag auf Anfrage sagte. Schließlich sei es zum Streit gekommen, das spätere Opfer habe den Vater des Angeklagten beleidigt. Auch habe er seinen Kumpel mit dem Messer verletzt. Laut Staatsanwaltschaft nahm der Angeklagte dem anderen die Waffe mit den Worten ab: "Du hast mir auf den Kopf gestochen, dann steche ich dich jetzt auch." Den Tod seines Gegenübers habe er in Kauf genommen. © dpa-infocom, dpa:260724-930-431237/1